Jahresauftakt neu gedacht: Wie Sie Emotion, Stolz und Energie in Ihr Institut tragen
Shownotes
Das erste Quartal ist fast vorbei – und damit auch die Saison der Jahresauftaktveranstaltungen. Ich durfte in den vergangenen Wochen zahlreiche Jahresauftakte in Banken und Sparkassen begleiten und habe dabei genau hingeschaut: Was macht den Unterschied zwischen einer Pflichtveranstaltung und einem echten Erlebnis, das Energie und Stolz auslöst? In dieser Folge teile ich meine sechs zentralen Erkenntnisse – von der Programmgestaltung über mutige Location-Entscheidungen bis hin zur Frage, wie sich die Energie des Jahresauftakts in den Arbeitsalltag verlängern lässt.
Die sechs Erfolgsfaktoren auf einen Blick
Programm neu denken** – Kopiert nicht die Agenda vom Vorjahr. Baut interaktive Formate ein wie World Cafés oder Gesprächsrunden mit neuen Kolleginnen und Kollegen, die frische Perspektiven bringen. Ich habe dieses Jahr eine Diskussionsrunde erlebt, bei der drei Mitarbeitende, die erst seit sechs Monaten bei der Sparkasse waren, einfach erzählt haben, warum sie sich für die Sparkasse entschieden haben – das hatte eine unfassbare Wirkung.
Großzügig investieren oder konsequent virtuell** – Wer Präsenz macht, sollte bei Catering, Location und Atmosphäre nicht sparen. Die Botschaft zählt: „Ihr seid es uns wert." Alternativ: ein professionell produziertes virtuelles Event aus einem guten Studio. Aber bitte nicht die Mischung aus beidem, bei der sich die Menschen bespart fühlen.
Räume öffnen, die sonst verschlossen sind** – Nutzt eure Firmenkundenbeziehungen, um exklusive Einblicke zu ermöglichen. Ich erinnere mich an Betriebsbesichtigungen, die mit keinem Geld der Welt öffentlich zugänglich wären. Das schafft Stolz, macht Regionalität erlebbar und eröffnet völlig neue Gedankenräume.
Vorstände: nahbar, verständlich, interaktiv** – Durch meine Arbeit mit Vorständen weiß ich, wie schwer der Jahresauftakt für euch ist, weil ihr die Zahlen schon hundertfach diskutiert habt. Aber für eure Mitarbeitenden ist es oft der einzige Moment, diese Zahlen zu sehen. Bereitet sie verständlich auf – in Euro, nicht nur in relativen Kennzahlen – und schafft Raum für Dialog.
Unvergessliche Momente bewusst einplanen** – Ob Outtakes-Video, überraschender Gast oder ein gemeinsames Erlebnis: Ein geplanter „Wow-Moment" macht den Unterschied. In einem Haus hatte das Social-Media-Team aus dem gesamten Jahres-Content ein Outtakes-Video zusammengeschnitten – das war so großartig, dass die Leute sich jetzt schon auf das nächste freuen.
Die Energie in den Alltag verlängern** – Dieser Punkt wird leider viel zu selten umgesetzt, und ich wünsche mir das viel häufiger. Denkt die visuelle Begleitung von Anfang an mit: Videographer, Fotograf, Content für Newsletter, Bildschirmschoner, Team-Meetings. Gebt den Menschen, die nicht dabei sein konnten, Zugang zu den Videos. Greift die Themen zwei bis drei Monate später nochmal auf.
Zentrale Impulse:
Für Vorstände und Geschäftsführungen Investiert bewusst in den Jahresauftakt als emotionalen Ankerpunkt. Bereitet eure Zahlen so auf, dass sie für alle verständlich und einordbar sind – in Euro, nicht nur in relativen Kennzahlen. Zeigt euch nahbar und offen für Fragen.
Für Organisationsteams und Personalentwicklung Plant das Programm mutig und anders als im Vorjahr. Denkt von Anfang an die visuelle Begleitung (Video, Foto) und die Nachbereitung mit: Welche Inhalte können in welchen Kanälen weiterverwendet werden?
Für Führungskräfte Nutzt die Materialien aus dem Jahresauftakt aktiv in euren Team-Meetings. Greift die zentralen Botschaften auf und macht sie konkret für euren Bereich. Fragt nach zwei bis drei Monaten nach: Wo stehen wir bei den strategischen Zielen?
Ich freue mich auf den Austausch mit dir auf LinkedIn – ergänze gerne deine eigenen Best-of-Erfahrungen aus Jahresauftaktveranstaltungen!
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Liebe Grüße, Jürgen
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