Rückwärts geht es nicht in die Zukunft: Bitte nicht noch mehr vom Alten!
Shownotes
Die Zinsen verschieben sich, KI verändert das Finanzwissen deiner Kunden, und der erste Reflex ist: Zielkarte überarbeiten, Vertriebstraining buchen, Kunden neu segmentieren, alle wieder zurück ins Büro.
Vertraute Werkzeuge, vertraute Routinen und genau das ist die Falle. „Mehr vom Alten" bringt dich nicht in die Zukunft. Diese Folge ist eine Einladung zur ehrlichen Inventur und zu vier Schritten, die echten Fortschritt von Aktionismus trennen.
Das nimmst du mit:
Berufserfahrung als Erfahrungsgefängnis. Wir greifen zu Lösungen, die wir kennen und lieben, weil sie Sicherheit geben. Die Metapher: Wer früher in Stresssituationen geraucht hat, sollte nicht wieder anfangen, nur weil heute der Druck steigt.
Werkzeuge sind richtig, wenn der Anlass passt. Kunden neu segmentieren, Zielkarten ausmisten, hybride Arbeit neu denken: alles sinnvoll. Aber nur, wenn es einer Vision folgt, nicht einem Reflex auf nachlassende Absatzzahlen.
Vier Schritte statt Rückwärtsgang:
- Ehrliche Inventur: was haben wir in den letzten fünf Jahren genau dieser Maßnahmen schon gemacht, und was hat es gebracht?
- Emotionales Zielbild im Alleingang erarbeiten, in ganzen Sätzen, ohne Bullet Points, beim Spaziergang oder am Schreibtisch bei Kerzenschein.
- Gemeinsam mitgestalten, am Besten in großen Räumen an neuen Orten, mit Agenden, die Zeit für Dialog lassen.
- Freude am Tun: wie bei einer Bergtour, wo das klare Gipfelbild durch die schweren Passagen trägt.
Diese Woche ein Experiment: Bevor die nächste Maßnahme beschlossen wird, geh allein spazieren und beschreibe in ganzen Sätzen, wie sich dein Institut in fünf Jahren anfühlen soll. Erst dann der Abgleich mit der geplanten Initiative.
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Liebe Grüße, Jürgen
Transkript anzeigen
00:00:05:
00:00:33: Eine wunderschönen guten Morgen.
00:00:35: Ich freue mich sehr, dass du diesen Podcast hörst und wir gemeinsam in die Woche starten!
00:00:43: das Thema mehr vom Alten bringt dich nicht weiter in die Zukunft sprechen.
00:00:48: Ich beobachte aktuell so eine Entwicklung am Markt, dass oftmals zu halt bewährten Mitteln gegriffen wird.
00:00:58: Wir merken, die Zinssituation verändert sich langsam.
00:01:02: Kunden haben sie auch weiter verändert.
00:01:04: KI verändert noch mal die Art und Weise wie Menschen sich Finanzwissen aneignen.
00:01:09: Und dann ist Eine erste, schnelle Reaktion.
00:01:14: Man schaut was man da eigentlich früher gemacht?
00:01:18: Ah komm.
00:01:18: lass uns doch mal die Zielkarte verändern um unseren Vertrieb zu aktivieren.
00:01:23: Klasse vielleicht nochmal ein Training machen um hier den Mitarbeitenden noch einmal das Thema Vertriebsaktivität und Vertriebstärke zu stärken.
00:01:34: Vielleicht Homeoffice, Corona ist auch schon ein bisschen länger her.
00:01:37: Lass uns vielleicht wieder mehr in Präsenz zusammenarbeiten!
00:01:40: Und ich möchte Hier in dieser Folge mal ein paar diese von mir beobachteten Muster bewusst machen, damit du mal für dich fragen kannst.
00:01:49: Macht das eigentlich Sinn was wir da gerade machen oder ist es vielleicht ein Stück weit Rückwärtsgang?
00:02:05: Ich möchte mit dir mit einer Metapher starten.
00:02:10: wenn wir uns überlegen nehmen wir an Du hast vor Jahren mit dem Rauchen aufgehört und stellst jetzt fest ich fühle mich immer gestresster viel zu tun, viel Arbeit.
00:02:22: Viel zu tun und viel to
00:02:24: do's.".
00:02:25: Und dann fällt die ein A-Mensch... Früher habe ich doch irgendwie immer in solchen Momenten dann irgendwie eine geraucht und das hat mich irgendwie schön entspannt und bisschen frische Luft vielleicht auch noch geschnappt weil ich das draußen gemacht hab.
00:02:39: Komm lass uns das wieder machen.
00:02:40: Gute Idee!
00:02:41: Kauf mir wieder Zigaretten und brauche wieder.
00:02:49: Genau dieses Phänomen beurte ich aktuell am Markt dass Bei manchen so der Aspekt da ist, zu sagen ja früher hat es doch auch funktioniert.
00:02:58: Lass uns noch mal die Kunden neu segmentieren lass uns nochmal irgendwie vielleicht über... ...die Strukturen zur Zielkarte nachdenken und so weiter und sofort.
00:03:07: Und die Frage ist ja immer bringt das jetzt was?
00:03:12: Ist das jetzt Teil einer neuen Strategie?
00:03:16: Wir haben ein neues Zielbild wir haben eine neue Vorstellung davon wo wir hin wollen und deshalb folgt Die Struktur, die wir bauen der Strategie.
00:03:25: Und da macht das ja alles Sinn.
00:03:26: Dann macht es total Sinn zu sagen lass uns doch mal... ...die Kunden neu segmentieren weil wir eine neue Betreuungsstrategie haben.
00:03:33: oder lasst uns mal schauen.
00:03:35: Haben vielleicht in den letzten Jahren die Zielkarte... ...zu sehr überfrachtet mit Zielen.
00:03:40: Wir merken dass sich unsere geschäftspolitische Ausrichtung verändert hat und somit passt das noch dazu wie wir steuern.
00:03:46: also alles total sinnvolle Fragen.
00:03:49: Nur die Frage, die im Kern steht ist es jetzt ein Rückfall in alte Muster, weil wir hier einen so Aktionismus verfallen oder folgt es einem klaren Ziebeln und einer klaren Strategie.
00:04:04: Und genau darüber möchte ich mit dir heute sprechen.
00:04:07: zu sagen sind wir eher im Rückwärtsgang unterwegs das heißt wir verfallen den alten Muster die eben früher funktioniert haben die wir früher auch irgendwie gerne gemacht haben und begreifen sozusagen diese Trickkiste.
00:04:20: Und da ist eben Berufserfahrung eine totale Falle des Erfahrungsgefängnis, wie ich das gerne nenne.
00:04:25: Weil wir eben vielleicht auf Methodiken, Auf Lösungen zurückgreifen die naheliegend sind oder wenn sie kennen und das lieben natürlich Dinge, die wir kennen, lieben wir immer.
00:04:34: Dass es immer für uns einfach sehr schön gibt.
00:04:37: und Sicherheit, weil er kennt uns aus.
00:04:39: Das ist das Bekannte.
00:04:40: Wir können ein Vertriebsprojekt aufsetzen.
00:04:42: Da sitzen wieder die gleichen Beteiligten wie in den letzten fünf Jahren auch wieder am Tisch zusammen und überlegen wieder über wie kann unser Zielsystem aussehen und so weiter.
00:04:50: Und sofort machen wir was hier passiert war, es gibt dann noch mehrere Workshops und das Gefühl ist irgendwie Fortschritt da.
00:05:00: nur müssen sie mir die Frage stellen führt er zu dem Fortschlag den wir uns vorstellen oder sind wir jetzt Opfer geworden eines alten Musters?
00:05:06: Wie in diesem rauchen Beispiel?
00:05:09: ich habe nie geraucht.
00:05:10: deswegen hoffe ich dass das Beispiel mir kein anderes eingefallen fand der Seminar liegend eben von alten Mustern zu sprechen, um sie zu verbildlichen.
00:05:21: Und ich möchte mit dir in diese ehrliche Inventur gehen und sagen, passt das noch?
00:05:28: Ist es jetzt genau dienlich und hilfreich?
00:05:31: Weil das Werkzeug als solches ist absolut dienlig!
00:05:35: Nur der Moment ist die Frage und die Handlung der Art-und-Weise, der Anwendung ist die Wenn ich die Betreuungsstrategie überarbeitet habe, total sinnvoll die Kunden neu zu strukturieren und zu segmentieren.
00:05:46: Es wird total sinnfull in meinem Vertriebssteuerungssystem auszumisten weil da... ...aus meiner Beobachtung häufig viel zu viele drin steckt und die Zielsysteme eh total überfrachtet sind.
00:05:59: nur geschieht es aus einem zukunftsgerichtigen Vision- und Zieldild.
00:06:05: oder ist das ein... ...gemerken gerade die Absätze entwickeln sie nicht so ... wie wir es uns vorstellen.
00:06:14: Das haben wir in der letzten Zeit immer so gemacht, früher... Ah ja, komm lass doch noch mal hier einen Vertriebstrainer oder eine große Maßnahme machen und dann ... ... pushen wir die Ergebnisse wieder.
00:06:25: Also dir Wunsch das alte Sachen einfach gut funktionieren!
00:06:30: Und genau dafür möchte ich dir gerne vier Schritte mitgeben um einfach mal da dahinter zu schauen.
00:06:36: also eben dahinter auch das Thema Homeoffice.
00:06:39: Auch so ein Wunder was sich irgendwie beobachte Was der Corona-Zeit kommen, wo teilweise hundertprozent Homeoffice war in den internen Bereichen.
00:06:48: Das ist jetzt der Anteil.
00:06:49: Homeoffices wird immer weniger auch bei den Vorständen.
00:06:52: Man heißt ja die Frage warum ist es so?
00:06:54: Warum verändert sich wieder ein Zugewin an vielleicht konzentrierte Arbeit an der Art und Weise wie auch vieles in kurzer Zeit stattgefunden hat.
00:07:08: Und jetzt gibt's wieder so den Ruf zurück ins Büro.
00:07:13: Was erstmal vollkommen schön ist, im Büro zu sein?
00:07:17: Ich war erst letzte Woche in einem Büro was der absolute Hammer war wo ich mir dachte ja genau so müssen Büro-Räumlichkeiten aussehen wenn Vorständinnen und Vorständen möchten dass Menschen gerne ins Bürow gehen.
00:07:30: einer exzellenten Kantine unfassbar schönen Räumen die wirklich Lust auf Arbeit machen ein Ambiente das auch ganz bewusst ... von arbeitstechnischer Seite super ausgestattet war, aber eben auch mit Kunst so angereihert... ... war dass diese Räume wirklich so lebendig und so schön waren.
00:07:48: Das hat einfach so große Freude gemacht sich darin aufzuhalten.
00:07:51: also das ist etwas was absolut kein Plädoyer ist für reines Homeoffice ganz im Gegenteil... ... von hybride Arbeit eben für Kollaboration zusammenkommen begegnern die persönlichen Begegnungen ist dadurch nicht zu ersetzen.
00:08:07: Auf der anderen Seite eben auch Konzentrationsphasen, die im Homeoffice meistens zumindest je nach Setting für viele das keine plötzlichen Störungen gibt.
00:08:17: Einfach ein riesen Riesenvorteil waren im Rahmen von Corona.
00:08:20: Lass uns mal auf diese vier Schritte schauen, die ich dir gerne zur Reflektion mitgeben würde.
00:08:24: Erstmal ist die Frage hoch stehen wir eigentlich?
00:08:28: Was ist die ehrliche Inventur?
00:08:31: was ist das Ergebnis davon zu sagen wenn wir jetzt die Idee haben lass uns doch unsere Zielkarte neu strukturieren oder lasst uns die Kunden neu segmentieren, oder lass uns die Aufbauorganisation verändern.
00:08:43: Dann ist das erstmal per se eine gute Idee vielleicht?
00:08:48: Aber wir wollen genau bei dieser Idee erst mal kurz innehalten zu sagen Wann in den letzten fünf Jahren haben wir denn vielleicht auch genau das gemacht und was hat es eigentlich gebracht?
00:08:59: Und auch da nochmal in der Retroperspektive zu überlegen Ja stimmt!
00:09:04: Die letzte Kundensegmentierung sind mit zwei Jahre her An der Zika haben eigentlich jährlich rumgeschraubt.
00:09:09: Was hat es eigentlich gebracht?
00:09:11: Und was war der Aufwand dafür für das, was am Ende des Tages rauskam und passt?
00:09:16: Das ist jetzt ein Verhältnis wo wir sagen, dass es Für uns ein gesundes Verhältniss also zu sagen nicht welche Inventuren von welchen Projekten oder Maßnahmen machen wir gerade sondern Wo stehen wir eigentlich?
00:09:28: Was ist letztendlich aktuell in unserem Betrieb los im Bereich in meinem Team Was sind vielleicht Möglichkeiten, die ich verändern möchte?
00:09:41: Also wo erkenne ich eigentlich, okay da haben wir wirkliches Potenzial zu handeln.
00:09:47: Um dann nach dieser ehrlichen Eventur nicht eben in so ein Muster zu verfallen und zu sagen, ah Mensch das hat früher gut gewirkt kommen lassen, es macht eine super Idee weiter geht sondern erstmal bewusstes innehalten und auch nachdenken.
00:09:58: Und nachdenkend, das klingt so trivial und gleichzeitig merke ich wie wenig Zeit sich Vorstände und Führungskräfte dafür nehmen, einfach mal nachzudenken.
00:10:10: Nachzudenk zu sagen wo möchte ich mit meinem Team, mit meinem Bereich, mit meiner Sparkasse in drei vier oder fünf Jahren sein?
00:10:18: Und damit meine ich mir übrigens nicht sich in einer Strategie Klausur mit dem Fügungsteam zusammenzusperren das macht auch total Sinn braucht aber davor dass Nachdenken aller einzeln weil Nachdenke geschieht ... am allerwirkungsvollsten ganz alleine, bei einem Spaziergang.
00:10:39: Bei Kerzenscheiden an deinem Schreibtisch... ...bei einer Bergtour was auch immer der gut tut wo es darum geht?
00:10:48: Wo möchte ich eigentlich mit meinem Institut und mit meinen Team oder meinen Menschen hier nach dem welche Rolle du unterwegs bist in zwei, drei, glaube mal über drei Jahren fünf Jahres Zielbilder kann man natürlich auch machen fünf Jahre hin Wieso es da aus sein?
00:11:06: Und das ist mein zweiter Punkt, nach der ehrlichen Inventur zu überlegen.
00:11:11: Wie sieht das Institut, meinen Team, meinem Bereich in drei oder fünf Jahren aus?
00:11:19: und damit meine ich jetzt nicht zu sagen, ja unsere CER liegt bei forty-fünf oder unser Marktanteil ist um zehn Prozent gestiegen also weniger quantitativ sondern die Frage wenn ich meinem schulpflichtigen Kind erklären möchte.
00:11:35: Wo geht's hin mit meinem Unternehmen oder meinen Bereich?
00:11:40: Wie erkläre ich es eben, dass da Emotionen entstehen.
00:11:43: Dass man das Gefühl hat, oh ja wow!
00:11:46: Das klingt ja wirklich schön.
00:11:48: und wenn ich die Augen schließe und dir zuhöre dann entsteht ein Bild von mir.
00:11:56: und vielleicht hast du gemerkt als ich von diesen Büroräumen die mich letzte Woche so begeistert haben gesprochen habe dass bei dir so ein Gefühl entstanden ist, ja wie war es da für mich in diesen Räumlichkeiten zu sein?
00:12:07: In diesen Rämlichkeiten die wunderschön auch in diesem Bauhaus die mit unverputzten Betonwänden.
00:12:14: Mit schönen Kunstwerken, die ein wundeschönes Ambiente geschaffen haben zur Arbeiten hohe Decken viele Fensterblick in eine wunderschöne Region auch ins grüne heraus mit Möglichkeiten auch rauszugehen aus den Arbeitsräumlichkeiten, super technische Ausstattung so dass man eben auch sehr schön kollaborieren konnte.
00:12:36: und dann merkst du vielleicht was wenn du dazu hörst da entsteht etwas in dir.
00:12:39: Da entsteht was in dir zu sagen.
00:12:41: okay ich habe eine Vorstellung davon wie sich Jürgen in diesen Räumlichkeiten gefühlt hat wie die wohl ausgesehen haben?
00:12:47: Und Du hast vielleicht sogar schon einen Abgleich hinsichtlich Wie fühl ich mich eigentlich in den Räummlichkeiten die wir aktuell zur Verfügung haben?
00:12:56: Was entsteht der für ein Gefühl der Weite vielleicht oder vielleicht auch der Enge.
00:13:01: Also du merkst durch die Worte passiert was in dir?
00:13:05: und genau das wollen wir auch für dein Zielbild haben, dass eben klar ist ja wie willst denn sein Vorstand zu sein von so einer Sparkasse, die du bauen wirst im fünf Jahren?
00:13:15: Wie wirst du dich fühlen?
00:13:16: Wie werden sich deine Führungskräfte fühlen ?
00:13:18: Wie werden sie deine Mitarbeiter entfühlen?
00:13:20: Was erleben denn die Kunden wenn die Kontakt zu euch haben ,wenn die euch eine E-Mail schreiben, wenn die euch anrufen... ... in einem Beratungscenter vorbeikommen.
00:13:29: Wie auch immer sie Kontakt haben, was erleben die da?
00:13:32: Und was werden die sagen wenn dieser Kontakt vorbei ist?
00:13:35: Was werden die ihren Freunden sagen?
00:13:36: Die Kunden einer anderen Bankengruppe sind und... Sie fragen ja Menschen warum bist du denn Kunde bei der Sparkasse!
00:13:44: Und was erzählen die dann?
00:13:46: Also je klarer wir darüber ein Bild haben wo wollen wir eigentlich hin?
00:13:53: das so leichter ist es ja auch Für uns selber dieses Bild auch zu erfüllen, weil wir eben unterwegs gucken können.
00:14:02: Kommen mit dem näher oder entfernen wir uns da vielleicht sogar?
00:14:06: also wie können auch zwischendrin eben genau abchecken?
00:14:09: sowie du abchecken kannst dein Büro Erlebnis vs mein Büroerlebnis letzte Woche wo stehst du da?
00:14:16: Stehst Du Da Auch Da Wo Ich Letzte Woche Stand Bei Diesem BüroErlebnis?
00:14:20: Oder Stehste Da Total weit weg?
00:14:22: Stehst Da So Mittelmäßig Weit Weg?
00:14:24: Du hast ein Gefühl dafür, wie schaut dieses Gap aus?
00:14:28: Wie groß ist das Gap oder gibt's gar kein Gap.
00:14:30: Auch dafür hast du einen Gefühl weil es bei dir noch schöner ist und dann noch ein anderes Gefühl von Freiheit, von Weite, von Neugierde, von Gestaltung, von Innovationen hast.
00:14:41: Und das ist das worauf ich dich hinweisen möchte zu sagen die klarer und emotional ansprechbar.
00:14:49: das Zielbild ist dass du stärker ist es auch für dich Einfach zu übertragen und wenn du das hast kannst auch relativ schnell.
00:14:57: Abgleichen.
00:14:58: die Idee, die jetzt gerade hochkommt passt dir zu diesem Zielbild und ich vielleicht gleich ist es immer gerne mit dem kochen.
00:15:04: nehmen wir eine Salatsauce.
00:15:05: Wenn Du ein Bild davon hast wie soll der salat schmecken wenn er fertig ist?
00:15:14: Nur so kannst du abschmecken.
00:15:15: nur so weißt du wenn du irgendwie Das Dressing probierst da fehlt noch ein bisschen Pfeffer da fehlt ein bisschen Salz oder vielleicht noch ein Bisschen Öl vielleicht noch bisschen Essig.
00:15:23: Und das funktioniert nur, weil du hast eine ganz klare Vorstellung von Fertig.
00:15:28: Du weißt ganz genau ah jetzt ist es genauso wie's haben wollte und genauso ist es bei so einem emotionalen Zielebildung.
00:15:36: damit meine ich im Übrigen nicht deine Geschäftsstrategie weil... Ich weiß nicht wie häufig du beim Lesen deiner Geschäftsstrategie Gänsehaut bekommst und dir denkst wow ganz gar nicht erwarten bis es endlich so ist dass es ne aufsichtsrechtliche Formal hier die notwendig ist, die einfach die Geschäftsgrundlage sichert hat aber nichts damit zu tun was ich meine mit emotionalen Zielbild.
00:16:00: und dieses Zielbild braucht innere Einkehr.
00:16:02: Das braucht Zeit darüber nachzudenken gerne auch mehrere Zeitabstände wo du immer mal wieder drüber nachdenkst immer noch etwas hinzufügst was streichst.
00:16:11: das ist ein wunderschöner Koalitionsprozess und ich kann ihn nur empfehlen macht es gerne bei meinen Strategie Projekten so sagen Schreibt das in ganzen Sätzen keine Bullet Points, keine Powerpoint.
00:16:23: In den Ganzen setzen einfach im Word mal runter und lese dir immer wieder durch Ende was?
00:16:32: Und schau wie wird sein in drei oder fünf Jahren.
00:16:37: wenn ihr das hast dann geht es darum dass du ein Abgleich hast.
00:16:40: so sagen okay ich glaube wir sollten unser Zielsystem vielleicht überarbeiten.
00:16:43: Ich glaube wir sollte man wieder Vertriebstraining machen.
00:16:45: ich glaube Wir sollten etwas an der Aufbauer gemacht haben.
00:16:47: Das ist dann auch wunderbar weil Du hast sozusagen in Gegenpol, wo du genau checken kannst.
00:16:52: Glaube ich dass das mich auf diesem Weg von heute ehrliche Mitur Schritt eins hast Du auch gemacht dahin bringt.
00:16:59: hilft es und wenn Du zum Schluss kommst ihr wollt das hilft grandios dann mach's aber erst dann bitte nicht vorher bitte nicht vorher ohne diese ehrlichen Mitur und das ehrlich miteinander nachdenken.
00:17:13: Und dann die Erstellung des Zielbilds und dann kannst Du gemeinsam mit deinem Team Dein Mitarbeitenden, deinen Bereisdirektoren wie auch immer geschnitten dein aktueller Wirkungskreis ist.
00:17:27: Eben überlegen ja wie kriegen wir das jetzt mit Leben gefüllt?
00:17:30: Indem die vielleicht auch mal selber der Ruhe nachdenken.
00:17:32: da bin ich wieder bei den Strategie-Klausuren.
00:17:34: Jetzt waren wir im zweiten Halbjahr starten.
00:17:35: wenn du ruhig nachgedacht hast ehrliche Eventur gemacht hast deine Bereis-Direktoren ehrlich eventur gemacht haben und ruhig danach gedacht haben wie wird in meinem Bereich in fünf Jahren aussehen oder drei Jahre aussehen?
00:17:46: Dann ist es Zeit zusammen zu kommen an einem gerne schönen Ort, wo man sich schön begegnen kann.
00:17:50: Wo man viel Platz hat umzugestalten.
00:17:53: auch das sehe ich immer wieder in was manchmal engen Räumen solche Klausuren stattfinden.
00:17:58: wenn ich dort einen Vortrag halten darf und wenn ich die Strategie klausur nicht nur mit einem vortrag bereichern darf sondern mitgestalten darf Es ist immer eines meiner ersten Briefings zu sagen bitte wählt ein ort wohl vielleicht nicht schon die letzten zwanzig Jahre war und bitte bitte große Räume.
00:18:17: Große Gedanken brauchen Platz, wenn man dann irgendwie sitzt und jeder ist gefühlt boah ich krieg kaum ein iPad auf den Tisch weil sich schon die Nachbarn irgendwie berührt.
00:18:27: Dann ist es nicht der Atmosphäre wo's Freude macht groß zu denken und dann eben Großes zu gestalten.
00:18:35: Und diese Mitgestaltung ist eben nicht Mitnahme sondern eben zu sagen das ist das wo ich glaube dass wir hin wollen Wo ich hin will da?
00:18:44: Da wo wir hin sollten Das ist das.
00:18:46: Und wenn ihr dann in den Dialog geht, und es der zweite große Fehler bei Strategie-Klausuren wäre Raum zu klein die Agenda so groß.
00:18:58: Es braucht auch einfach die Zeit miteinander ins Gespräch zu kommen.
00:19:03: Jeder kann seine Ideen von der Zukunft präsentieren.
00:19:08: Man kann Verständnisfragen stellen wie meinst du das?
00:19:10: Was bedeutet das für dich?
00:19:12: Ach das ist sehr interessant.
00:19:14: So habe ich es noch nie gesehen.
00:19:15: Wie kommst du darauf?
00:19:16: Das braucht einfach Zeit und oftmals denn die Agenten bei so Strategie-Clause sind so vollgepackt, dass für gerade das worum's eigentlich geht, das Verstehen des Eintauchen in den Dialog gar keine Zeit.
00:19:30: Und das ist der dritte Schritt zu sagen lasst uns gemeinsam einen Actionplan machen, zusammengestalten.
00:19:36: was ist das, was wir gemeinsam anvisieren wollen, was braucht dafür?
00:19:41: und was ist letzten Endes Das, was das dann an Maßnahmen möglicherweise Projekten et cetera bedeutet.
00:19:51: Und mein vierter und letzter Punkt, erster Punkt ehrliche Emitur.
00:19:54: zweiter Punkt emotionales Zielbild mit Nachdenken.
00:19:58: dritter Punkt gemeinsam mitgestalten.
00:20:00: in schönen Räumlichkeiten an schönen Orten einen Umsetzungsplan machen ist natürlich das Freude am Tun!
00:20:11: Ein schöner Kreationsprozess ist, wo es darum geht zu sagen hier wir können gemeinsam was neues gestalten.
00:20:18: Weil sich die Welt permanent verändert weil wir uns daraus auch permanent verändern dürfen und dass es schön unterwegs zu sein, gemeinsam unterwegs zu seien.
00:20:31: und denkt an eine Bergwanderung über das Wochenende wieder in den Bergen wie schön die Vorfreude ist Auch dann wenn schwer wird weil du schon genau weißt Wenn ich oben angekommen bin Dann keine Ahnung, dann gibt's ein Kaiserschmarrn und einen wunderschönen Blick ins Tal.
00:20:48: Dann kann ich einfach diese Ruhe da oben auf dem Berg genießen und diesen Blick darunter... Und dann sind gerade die paar Sagen wo du denkst boah also heute ist es ja irgendwie echt schwer!
00:20:59: Die Sonne brennt mir auf den Kopf.
00:21:02: so gings mir gestern und ich dachte mehr puh!
00:21:06: Wann sind wir endlich da?
00:21:09: Gleichzeitig war die Vorfreude auf das Ankommen und somit auch das durchgetragen werden, durch diese Phasen eben der Aspekt dann auf die Hütte innehalten zu können.
00:21:19: Und das löst dann eben auch die Freude auf den Weg aus und die Freuden im Tun von dem er möchte ich dich animieren.
00:21:29: in dieser Folge bitte, bitte leg nicht den Rückplatzgang ein!
00:21:34: Bitte, bitte nicht die Initiativen die wirklichen Errungenschaften jetzt wieder in Teilen zurückzutrehen, indem du noch mehr Zielfelder auf deine Zielkarte hängst.
00:21:46: Indem du wieder noch stärker nur noch fast im Präsenz tätig bist und wirklich zu überlegen was macht denn Sinn?
00:21:55: Also von dem ja keine neue Maßnahme bevor nicht eine ehrliche Mentur stattgefunden hat gleichzeitig bewusste Investition in Nachdenken ohne PowerPoints, ohne Bulletpoints ... in einem Bild, was... ...in deinem Gegenüber... ...Bilder entstehen lässt.
00:22:17: Im Idealfall filme man sich richtig vorstellen kann wie man sich da fühlen will wenn es so weit ist und gleichzeitig Partizipation miteinander das auch mit Leben zu füllen weil nur dann kann man sich auch unterwegs auf dem Weg gegenseitig auch tragen und stützen.
00:22:32: und da sind auch Team Sportarten oder eben gemeinsame Wanderung finde ich ein ganz schönes Beispiel wo's eben darum geht auch gemeinsam sich durch bestimmte Dinge durchzutragen, die vielleicht schwerer wurden als man sich dachte.
00:22:48: Von dem her bitte greif nicht in die Toolbox des Alten sondern ganz bewusst in die Möglichkeiten, die dich dahin bringen wo du mit deinem Institut, deinem Team und deinem Bereich hin möchtest und freue mich sehr wenn dir diese Folge dabei hilft in die ehrliche Methode zu gehen Und über die zukunft nachzudenken.
00:23:12: und gerne können wir das auch gemeinsam tun wenn du eine idee hast.
00:23:15: Du weißt wie du mich findest.
00:23:16: in den show notes bin immer gerne da, wenn es um einen gedanken austauscht geht.
00:23:22: also vor free keine angst kein cross-selling keine werbung.
00:23:25: diesen podcast der ist seit fünf Jahren werbefrei so mitauch heute.
00:23:30: ich lieb's einfach mit menschen durch nachzedenken wie sieht das banking in Zukunft aus?
00:23:34: Und gerne auch mit dir und von dem her danke dass ihr diese folge gehört hast.
00:23:46: Ja, ich bin gespannt was du daraus machst aus der ehrlichen Inventur und vor allen Dingen bitte nicht dem Reflex folgend irgendwelche alten Dinge auszugraben die in der Vergangenheit gut funktioniert haben.
00:23:56: Und wünsch dir dabei die größte Erfolge für dich, für deine Region, für die Menschen an der Region weil ich finde das ist genau dass was Banking ausmacht was das Schöne ist am Banking.
00:24:06: ihr nähert den Wohlstand der Menschen in der Region wenn eben Ihr Kunden orientiert unterwegs seid und die Menschen in finanziellen Angelegenheiten berät.
00:24:17: Und das denke ich mir immer in den Statistiken, dass einfach noch viel zu viele Menschen glauben, dass im Mittagesgeld eine Geldernlage wäre.
00:24:26: Und von dem her, das ist euer Auftrag genau das zu ändern, dass Menschen eben auch zur Wohlstand kommen und ihren Wohlstand erhalten, weil das einfach zu einem schönen Leben führt wenn man finanziell gut aufgestellt ist und ihr Hälfte dabei.
00:24:39: Von dem her Ganz viel Freude dabei, größte Erfolge.
00:24:42: Und ich freue mich wenn du in zwei Wochen wieder mit dabei bist diesen Podcast abonnierst und gerne weiter empfüllst und wir uns in zwei wochen wieder hören.
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