Strategieklausur: Fehler die es zu vermeiden gilt und wie Sie Ihre strategischen Ziele erreichen

Shownotes

Nun kommt die Zeit der Strategieklausuren. In dieser Folge teile ich meine Erfahrungen aus über 100 Strategieklausuren. Wir betrachten dies anhand der drei Phasen:

Phase 1 – Vorher

  • Nicht die Agenda vom Vorjahr recyceln, nur mit neuem Datum
  • Der Ort sendet Subbotschaften: Wer über Zukunft sprechen will, hat im Haus mit Investitionsstau nichts verloren
  • Raumgröße ernst nehmen. Wer die Arme nicht bewegen kann, denkt nicht in die Weite
  • Zielsetzung vor Agenda: Was wollen wir gemeinsam erreichen, woran erkennen wir das?
  • Vorbereitungsaufgaben verteilen. An der Diskussionsgeschwindigkeit der Gruppen sieht man sofort, wer vorbereitet ist
  • Analysen und SWOT vorab verschicken, damit die Klausurzeit für Ableitung statt Information genutzt wird
  • Luft in der Agenda lassen. Was nicht ausdiskutiert wurde, kommt in der Umsetzung als Widerstand zurück

Phase 2 – Währenddessen

  • Wer moderiert, nimmt nicht teil. Wer teilnimmt, moderiert nicht. Externe Moderation, notfalls jemand von außerhalb des Top-Managements
  • Konflikt ist ein Qualitätsmerkmal, kein Betriebsunfall. Revision, Controlling und Vertrieb blicken per Funktion unterschiedlich auf dieselbe Frage. Genau das ist der Wert
  • Die Frage der Moderation: Was wäre, wenn die Kollegin recht hätte?
  • Der Dramaturgie folgen, nicht dem Ablaufplan. Wenn das Team im Flow ist, wird nicht um 11:15 Uhr abgewürgt
  • Praktischer Tipp: Mit dem Hotel Zeitfenster statt Uhrzeiten vereinbaren. Niemand klopft, niemand serviert, die Pause beginnt, wenn das Thema fertig ist

Phase 3 – Danach

  • Die Übersetzung der Ergebnisse ist selten ein kognitives, fast immer ein emotionales Problem
  • Kommunikationsprofis mitdenken: Visual Recording, Stimmungsbilder, ein 90-Sekunden-Video mit O-Tönen direkt nach der Klausur. Im Nachhinein wird das ungleich schwerer
  • Flughöhe halten: Arbeitspakete, Tagesschätzungen und Projektpläne gehören nicht in die Strategieklausur. Strategie ist zukunftsgerichtet und in Teilen abstrakt
  • Den Prozess nach der Klausur vorher planen, inklusive Vorstandskalender für die Kommunikation
  • Umsetzungsinstrumente sind Werkzeuge, keine Modeerscheinungen. BSC, Strategiehaus, Asana oder OKR – entscheidend ist, was zu Haus, Menschen und Phase passt
  • OKR sind aus meiner Sicht die wirkungsvollste Methodik und zugleich die schwierigste: in zehn Minuten erklärt, aber ein halbes bis ganzes Jahr, bis der Wechsel von Aktivitäts- zu Ergebnisorientierung wirklich verstanden ist
  • Und schon in der Klausur darauf achten, dass keine Linienaufgaben zu Projekten hochstilisiert werden

Sieben Fragen für Deine nächste Klausur

  1. Was ist der Auftrag und die Zielsetzung unserer Klausur?
  2. Wen brauchen wir dafür?
  3. Wo findet sie statt – und welche Subbotschaften sendet dieser Ort?
  4. Wer moderiert, und ist diese Person wirklich unbeteiligt?
  5. Welche Vorbereitung erwarten wir von den Teilnehmenden?
  6. Wie kommunizieren wir die Ergebnisse emotional, über welche Kanäle, in welchem Zeitraum?
  7. Welches Umsetzungsinstrument passt zu uns, und wie sieht das Umsetzungscontrolling aus?

Hier ist die Folge zur Macht des Konfliktes mit Dr. Reinhard K. Sprenger.

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Liebe Grüße, Jürgen

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Transkript anzeigen

00:00:01: Eine wunderschönen guten Morgen.

00:00:31: Ich freu mich, die Sommerpause ist vorbei ich bin wieder zurück und du auch von dem her danke dass du auch nach der Sommerpause diesem Podcast treubleibst und wir jetzt gemeinsam in die fast schon ein bisschen herbstliche Wintersaison starten, den Endspurt diesen Jahres.

00:00:50: Und der Endspur des Jahres ist meistens immer verbunden mit Strategie-Klausuren.

00:00:55: Wenn ich so meinen Kalender angucke dann freue mich das sich von zahlreichen Strategieklausuren teil sein darf.

00:01:04: Viele, die diesen Podcast gerade hören geht es ähnlich.

00:01:07: Dass die Strategie-Klausur vielleicht kurz bevorsteht oder ihr gerade schon mitten drin danach seid.

00:01:15: Die meisten sind ja so im September und Oktober, wo es darum geht, die Strategies zu überarbeiten.

00:01:22: Jetzt mache ich das.

00:01:23: Und das weißt du?

00:01:24: Du hörst den Podcast vielleicht auch schon ganz schön lang.

00:01:27: Vielleicht bist du auch neu dabei.

00:01:28: Herzlich willkommen!

00:01:29: Das freut mich immer dass eben auch neue Menschen hin zum Podcast stoßen und gleichzeitig freue ich mich immer, dass es ganz viele Menschen gibt die auch schon sehr lange hören.

00:01:40: Und in den letzten achtzehn Jahren, wie ich als Berater von Menschen wie euch unterwegs sein darf habe ich einige Strategie Klausuren erlebt und die Erfolgsfaktoren für Strategie-Klausuren möchte ich mit dir in dieser Folge besprechen so dass du für dich einfach mal schauen kannst wo steht eure Strategie klausur?

00:02:03: Impulse sein, die vielleicht die Ergebnisse und die Wirkung eurer Strategie-Klausur noch weiter erhöhen.

00:02:10: Genau darum geht es in dieser Folge!

00:02:21: Ja das Zeitalter vom Kalender der Strategie Klausur steht an und ich habe mich schon richtig gefreut.

00:02:28: Ich bin im Urlaub hab' ich ein Fahrradreise gemacht dort, wenn man so durch wunderschöne Landschaften fährt.

00:02:36: Dann hat man die Möglichkeit natürlich auch nachzudenken weil es gibt nichts zu tun außer in die Pedale zu treten und die Aussicht zu genießen.

00:02:44: Und da habe ich mir überlegt was ist eigentlich ein Thema nach der Sommerpause?

00:02:48: Da sind wir mittendrin nämlich Strategie-Klausuren!

00:02:50: Weil wir alle stehen vor der Strategie Klausur.

00:02:56: Meistens das Zeitalter wo man sich dann Gedanken macht okay wie geht's eigentlich weiter?

00:03:01: Wo wollen wir eigentlich hin?

00:03:02: Was sind Planungen, operative Planung, Projektplanung für das nächste Jahr?

00:03:09: und viele Häuser treffen sich dazu gemeinsam mit dem Führungsteam.

00:03:15: Und ich möchte erst mal mit dir drei wesentliche Klausuren unterscheiden.

00:03:20: alle heißen Strategie-Klausuren in der Praxis.

00:03:22: es gibt aber aus meiner Sicht vor allen Dingen drei Kategorien von Klausur.

00:03:26: Ich fange mit den ersten an die Proforma-Klausur.

00:03:29: Die Proformaklausur dingt eher den Aufsichtsrechtlichen Notwendigkeiten.

00:03:34: Ihr alle braucht als Institut eine Geschäftsstrategie.

00:03:38: Die Geschäfts-Strategie muss natürlich up to date sein, es gibt aktualisierte Rahmenbedingungen, Makromiko-Analysen und die darf formell auch verabschiedet werden damit die aufsichtsrechtlichen Anforderungen eingehalten sind.

00:03:55: Und jetzt ist es so dass letztendlich die Formalie der Geschäftsstrategie hat eine gewisse Form was ihr veröffentlichen müsst und gleichzeitig die Bearbeitung ist ein laufender Prozess im Rahmen der Verantwortlichen, die die Unternehmensentwicklung oder den ganzen Strategieprozess verantworten.

00:04:13: Die sich um eine Umfeldanalyse kümmern, die sich um die aktuelle Analyse von dem Institut kümmern, die letztendlich geforderten Stress-Tests machen usw.

00:04:23: Und auf Basis dieser Erkenntnisse in einem ältere Triefenprozess sozusagen die alte Neampfungszeichen also die aus dem letzten Jahr Geschäftsstrategie fortschreiben und die Erkenntnisse und Handlungsfelder ableiten auf Basis der zugehörigen Analysen.

00:04:42: Wenn es um eine reine Verabschiedung geht, zu sagen okay das ist jetzt, dass ist die Geschäftsstrategie.

00:04:45: und hiermit verabschieten wir die das nämlich pro Formaklausur weil sie einfach nur einen rein formellen Grund hat.

00:04:51: Es wird informiert über die aktuellen Entwicklungen, über die Analysien dann wird die Geschäftsstrategie formell beschlossen und erledigt.

00:05:00: also es geht mit dem Fokus die formellen Beschluss der Geschäftsstrategie.

00:05:07: Erster Typ, pro Forma-Klausur!

00:05:09: Es gibt einen zweiten Typen... ...das ist eine Spaßklausur.

00:05:14: Ich habe sie provokant Spassklausuren genannt Also ne Klausur wo das Miteinander und die Freude im Vordergrund stehen.

00:05:20: Das geht einfach mal darum dass es total wichtig weil wenn's um Kooperation in dem Institut geht dann geht´s natürlich auch darum dass sich Menschen auf eine menschliche Art und Weise begegnen Und da ist es einfach total hilfreich und auch sinnvoll zu sagen Wir liegen eher den Fokus auf das Miteinander.

00:05:37: Wir machen irgendwie eine schöne Übersicht, gemeinsame Wanderung oder wir machen einen gemeinsamen Event?

00:05:42: Oder wir machen eine Mischung aus beiden so ein bisschen Sozialrahmen mit einem schönen Dinner und dann danach noch ein gemütliches Ausklingen in einer Bar und dann am nächsten Morgen gehen wir irgendwie gemeinsam spazieren, machen verschiedene Themengruppen auf.

00:06:01: Also der Fokus eher darauf, wir wollen das Miteinanderstärken des Kollektiv-Stärken und der Teilnehmerkreis ist da höchst unterschiedlich.

00:06:08: Das kann nur das Vorstandsteam sein, das kann das Führungsteam was direkt an den Vorstand berichtet.

00:06:14: Das können alle Führungskräfte sein.

00:06:15: aber der Fokuss liegt eher darauf zu sagen Wir wollen es miteinander stärken.

00:06:19: Wir wollen Vertrauen schaffen zwischen den einzelnen Beteiligten Und somit ist der Focused hier sehr klar auf der Freude Auf dem mitteinander etwas erleben, etwas gestalten.

00:06:31: Da gibt es ganz, ganz kreative Dinge die letzten eines in den Häusern gemacht werden.

00:06:37: Aber der Fokus ist eben auf der Stärkung der Verbindung zwischen den Menschen.

00:06:43: und der dritte Punkt das sind die Strategie Klausuren von denen ich eigentlich jetzt in der Folge vorwiegend sprechen möchte was nicht heißt dass die freude in der normalen strategieklausur.

00:06:53: Nicht auch bestandte ist ganz im gegenteil.

00:06:55: und auch die verbindung von den Beteiligten nur der fokus ist ein anderer.

00:06:58: der fokuss ist letzten endes wirklich die frage wenn wir heute auf das umfeld auf makro-und mikrosituation unserer sparkasse unsere bank blicken, was heißt es jetzt eigentlich für die nächsten jahre?

00:07:09: welche handlungsfelder ergeben sich daraus, wenn wir die Mehretrends anschauen.

00:07:13: Die um uns rum passieren sowas wie KI, so was wie Demografie, so etwas wie Kundenzentrierung und so weiter?

00:07:19: Dann ist eben die Frage Was heißt das jetzt für uns konkret bezogen auf welche strategischen Fragen kommen daraus?

00:07:25: Welche Handlungsfelder münden daraus?

00:07:27: Und was heißt es jetzt für die weitere Projekt- und Maßnahmenplanen?

00:07:31: und auch nicht nur die sondern die gemeinsame Verantwortung im Führungsteam weil das Top Management ist.

00:07:38: letzten Endes ich zähle immer gerne den Vorstand und die Menschen, die an dem Vorstand berichten als das Top-Management.

00:07:44: Das ist letztendlich das Team was über Rahmenbedingungen entscheidet, über Steuerungssysteme entscheidet über Kompetenzen Prozesse IT Ausstattung entscheidet.

00:07:54: also den strategischen Rahmen gestaltet der letzten Ende dazu führt dass das Institut weiterhin in eine erfolgreiche Zukunft blicken kann.

00:08:04: Und um das eben tun zu können ist es extrem wichtig erstmal sich Gedanken darüber zu machen, was passiert uns rum.

00:08:10: Und was heißt das für die einzelnen Beteiligten?

00:08:13: Also der Fokus steht auf... ...der Zukunftsorientierung und der Zukunftsausrichtung des Instituts für den nächsten Jahre.

00:08:21: Der merkte den Unterschied zu den anderen beiden Klausuren.

00:08:24: Die erste ist die Proforma-Klausur wo es einfach um eine Fortschreibung und Aktualisierung in der Geschäftsstrategie geht,... ...die natürlich auch in Teilen Handlungsfeldern und Ableitungen dahingehend enthält aber eben der Anteil der Beteiligung und der Partizipation eher gering ist, sondern eher um die Formalie geht.

00:08:44: Dass man aufsichtsrechtlich eine Strategie formuliert hat.

00:08:47: Die Spaßlausur hat den Vordergrund das wir gemeinsam was erleben wollen – was uns stärkt, was uns miteinander verbindet so dass wir dann im tagtäglichen auch aus dieser Klausur aus diesem gemeinsamen Gemeinschaftserlebnis was mitnehmen können wenn es in Projektsetzungen ... oder Workshops, oder Meetings auch mal hakt.

00:09:07: Dann erinnern wir uns hoffentlich genau in das was wir da erlebt haben.

00:09:09: Das Miteinander die Freude... dass eben die Kollegin der Coli, die mich vielleicht gerade ärgert aus ihrer Funktion heraus spricht und letzten Endes nicht als Mensch mich angreifen möchte oder es mir schwer machen möchte sondern halt einen anderen Blickwinkel per Funktion hat und diesen gerade mit den Diskussionen einbringt.

00:09:29: Das ist etwas was extrem wichtig und was stärkt!

00:09:32: Und auch da eben auch klar bei einer Strategie-Klausur, über die wir jetzt in der Folge sprechen werden.

00:09:38: Wo es eben darum geht?

00:09:39: Wo geht's den nächsten drei, vier, fünf Jahre hin?

00:09:44: Darf auch gerne und das ist auch meine absolute Empfehlung, dass miteinander nicht zu kurz kommen!

00:09:51: Wenn wir bei der Strategie Klausur bleiben möchten wo es darum geht wie wir möchten unsere Sparkasseinstitut weiterentwickeln dann würde ich gerne mit dir jetzt anhand von drei Phasen nämlich was sollte davor passieren Was sollte währenddessen passieren?

00:10:06: Und was soll denn danach passieren über die Strategie Klausuren und die Erfolgsfaktoren sprechen.

00:10:12: Entscheidend ist weniger die Strategieklausur selbst, also der Zeitpunkt.

00:10:19: Die Vorherphase ist die wichtigste Phase neben der Nachherphase für die Strategieglausur.

00:10:25: Das wirst du aus Erfahrung kennen und spätestens wenn wir uns diese Punkte nochmal genau die Phasen anschauen in dieser Folge merken warum das so ist.

00:10:35: Es geht um die Frage, wenn wir vorweg gehen, bitte nicht die Agenda vom letzten Jahr nehmen.

00:10:43: Den Ort vom letzten Jahren nehmen und so sagen alles klar.

00:10:46: Wir ändern das Datum und da haben ja schon mal eine gute Struktur.

00:10:50: Die entwickeln wir vielleicht in Teilen weiter und dann treffen uns wieder am gleichen Ort, vielleicht sogar noch im gleichen Raum, im gleichen Setting wieder.

00:10:58: Allein die Auswahl des Ortes wo ihr euch trefft hat einen enormen Einfluss auf die Strategie.

00:11:04: Klausuga Ihr alle kennt verschiedene Räumlichkeiten in eurem Geschäftsgebiet und da gibt es Räumnichkeiten wo ich sage, wenn ich über Tradition sprechen möchte oder Übernachhaltigkeit sprechen möchte.

00:11:17: Oder über den Purpose des Unternehmens sprechen möchte dann fallt hier bestimmt Orte ein die dafür total passen sind.

00:11:26: ihr möchtet über Zukunft sprechen um.

00:11:28: deswegen überleg dem Vorfeld sehr stark passt dieser Ort zu dem was wir hier vorhaben.

00:11:33: also drückt diese ort das aus was wir erreichen wollen.

00:11:38: Und wenn wir über eine erfolgreiche Zukunft sprechen möchten, dann haben wir eben nichts verloren in einem Hotel wo wir bereits am Eingang merken die haben hier Investitionsstau.

00:11:47: Das war vielleicht ein guter Kunde von euch und da habt ihr schon viele viele Jahre gute Klausuren gehabt weil das Essen irgendwie lecker ist

00:11:54: usw.,

00:11:55: aber... ...das Signal was ich erhalte ist einfach nicht das Signal was ihr brauchen könnt für die Strategie-Klausur.

00:12:02: also welchen Ort musst du auswählen, um bereits mit der Einladung oder spätestens mit dem wo die Menschen die Schwelle dieses Orts überschreiten merken.

00:12:15: Oh wow!

00:12:17: Irgendwas ist dieses Jahr anders.

00:12:19: also was sind die Subbotschaften?

00:12:22: Die der Ort vermittelt an dein Team?

00:12:25: Was sind die subbotschaften?

00:12:26: die die Räumlichkeiten die Sitzordnung die Art und Weise wie da Raum isst hier an den menschen Vermittelt?

00:12:33: Denk an das Hotel was vielleicht den Investitionsstau hat.

00:12:37: und dann habt ihr auch noch da einen Raum, der viel zu klein ist für die Anzahl Personen.

00:12:42: Und es ist ein Punkt, der so trivial und banal ist.

00:12:46: und gleichzeitig wenn ich im Vorfeld von Strategie-Klausuren habe ja unterschiedliche Beteiligungsintensitäten bei einigen Strategieklausuren oder Verwaltungsratsklausuren halte ich einen Vortrag und werde eingeladen um einen Einständigenvortrag ... zu halten.

00:13:02: Ich reise an und reise wieder ab für diesen Slot, der mir... ... zugewiesen und vereinbart wurde.

00:13:09: Andere bin ich beteiligt in der Vorbereitung,... ... in der Durchführung, in der Nachbearbeitung und somit sehr intensiv mit den Menschen im Austausch.

00:13:18: Wo wollen wir das machen?

00:13:18: Wie wollen wir es machen?

00:13:20: wie wollen wir's durchführen usw.

00:13:22: Von dem her habe ich die große Chance in den letzten Jahren gehabt, sehr viele Strategieklausuren und somiti auch viele Orte kennenzulernen.

00:13:29: Und bei manchen Orten Passte der Ort nicht zu dem was die Menschen erreichen wollen.

00:13:34: und auch die Größe von Räumlichkeiten macht so einen großen Unterschied.

00:13:37: So häufig erlebe ich, dass Räumnlichkeit einfach viel zu klein sind nur um dem Kunden vielleicht noch ein Gefallen zu tun das man eben die Strategie klar so dort macht geht man in den Raum der einfach viel Zu Kleines.

00:13:50: daraus mündet dann eine enge Bestuhlung enge Tische.

00:13:53: Die Leute können sich kaum nach links und rechts drehen oder die Reihen sind so eng dass die leute nicht aneinander vorbeigehen können.

00:13:59: Man fühlt sich total eingezwängt.

00:14:01: Und jetzt ist die Frage, wie soll ich denn ... Wenn ich schon das Gefühl hab, ich kann kaum meine Arme bewegen ohne meinen Nachbarn irgendwie von unserem iPad wegzuschubsen?

00:14:10: Wie kann ich denn dort groß denken?

00:14:12: Wie können ich den dort irgendwie in die Weite

00:14:14: denken?!

00:14:15: Wie kann Ich dort eben mal ganz anders nach vorne schauen wenn ich kaum Luft zum Atmen habe!

00:14:21: Also bitte schaut euch an wo wollen wir die Klausur machen?

00:14:25: was wollen wir erreichen?

00:14:27: passt diese Ort dazu?

00:14:28: Bitte achtet darauf, dass ihr entsprechend Platz habt.

00:14:32: Dass ihr eben über Räume verfügt wo sich die Menschen dann auch erstmal per se wohlfühlen.

00:14:39: Jetzt ist natürlich in der Vorherphase neben der Auswahl der Räumlichkeit auch entscheidend was ist die Zielsetzung der Klausur und is den Teilnehmenden klar was die Zielsetzung der Klausur ist?

00:14:52: also bitte hier auch ganz große Hokus darauf legen den menschen vorbereitungsaufgaben zu geben, so dass die leute dann nicht einfach irgendwie.

00:15:01: Termin bekommen da dann alle ganz brav hinfahren und dann quasi überrascht werden um was geht es jetzt eigentlich?

00:15:07: oder wie wird's ablaufen?

00:15:10: Oder was wollen wir erreichen?

00:15:11: sondern das sind vor für klares Nicht nur wie wird ablaufen ganz ganz wichtig.

00:15:15: ich meine nicht eine Agenda.

00:15:17: Ich meine vor allen Dingen Was wollen wir gemeinsam erreichen?

00:15:20: klare zielsetzungen dem vordergrund stehen Die im medial Fall dann auch noch Vorbereitungsfragen enthalten, sodass die Teilnehmer sich schon mal darauf einschwingeln können und nachdenken können.

00:15:31: Was sind denn die Themen, die mich bewegen wenn ich an diese Ergebnisse denke?

00:15:36: Also ganz bewusst darauf zu achten dass es klare Ergebniskriterien gibt für die Klausur.

00:15:41: was wollen wir gemeinsam erreichen?

00:15:43: und das ist zugehörige Vorbereitungsaufgaben.

00:15:46: Gibt's so dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vorbereitet da ankommen.

00:15:49: Das könnt ihr vorher sammeln und integrieren.

00:15:55: Ich mache es häufig so, um auch an dieses Erwachsensein der Menschen zu appellieren.

00:16:00: Dass die Menschen das vorbereiten ihre Vorbereitung mitbringen.

00:16:05: Weil auch da ist es ja gerade für dich als vorstellenen Vorstand sehr spannend wie kommen die Leute da an?

00:16:11: und man sieht dass bereits beim Start der Strategie Klausur.

00:16:15: wer hat sich hier wirklich vorbereitet?

00:16:17: Und wer kommt ihr?

00:16:18: mein Salopp gesagt nackert an und hat einfach nur irgendwie ein iPad vor der Nase oder im Block ist in Wahrheit blank.

00:16:25: Das merkt man dann später, wenn es um Beiträge geht.

00:16:29: das merkt bei den Zeiten die Gruppen brauchen um irgendwie über strategische Fragen zu diskutieren.

00:16:34: eigentlich hat man diese strategischen Fragen schon bereits vorab gestellt und dann sieht man Gruppen die da erstmal zehn Minuten brauchen in der Diskussion bis überhaupt ein vernünftiges Ergebnis schon mal aufs Blatt Papier bringen oder auf das Flitschat oder auf die Pinwand wobei Eigentlich diese Frage schon vorab eigentlich geklärt war.

00:16:51: Jeder hat sie vorbereitet und es geht eigentlich nur darum, sich zusammenzusetzen und zu sagen, pass mal auf!

00:16:56: Diese Frage war ja eine Vorbereitungsaufgabe.

00:16:59: Das sind meine fünf Punkte.

00:17:00: Die schreibe ich jetzt mal auf den Posten.

00:17:02: Hängen Sie an die Wand.

00:17:03: Jeder macht das und dann diskutieren wir über die Punkte.

00:17:05: Man merkt sehr schnell wie viel Zeit brauchen auch Gruppen?

00:17:08: Und die beteiligten der Gruppen daran, wie gut hat die Vorbereitung stattgefunden?

00:17:12: Und das ist ja auch eine schöne Subbotschaft das als vorstellende Vorstand entsprechend auch wahrzunehmen und zu beobachten, um auch ein Stück weit einen Gefühl für die Qualität des eigenen Top Management Teams zu bekommen.

00:17:25: Und vielleicht auch da zu sehen wer intensiver involviert ist als vielleicht andere also machte Gedanken was sind die Ergebnisse der Klausur?

00:17:35: Was wollen wir erreichen?

00:17:36: gibt Vorbereitungsaufgaben für die Teilnehmenden so dass eben im Vorfeld klar ist, dass die Menschen wissen was es mein Beitrag was ist das Ziel und sich vorbereiten können.

00:17:48: Zur Vorbereitung gehört im Übrigen auch manche Strategie.

00:17:52: Klausuren beginnen am Start mit einer Präsentation aus der Wortanalyse zum Beispiel oder aus anderen spannenden Analysen, ich empfehle hier die auch im Vorfeld an die Menschen schon zu verteilen so dass man in der Klausur relativ wenig Zeit damit verbringen muss Informationen sozusagen abzugeben und Informationen die man auf andere Art und Weise sich vielleicht beschaffen kann zu präsentieren, sondern der Fokus und Zeit vorhanden ist dort in der Diskussion.

00:18:25: In der Ableitung – was heißt das jetzt nun für uns?

00:18:28: Was heißt es fürs nächste Jahr?

00:18:29: Was heisst das für in drei Jahren und dafür ausreichend Zeit ist?

00:18:33: Und der letzte Punkt für die Vorbereitung nehmt euch bitte viel vor in der Zielergebnisorientierung.

00:18:40: Was wollen wir erreichen?

00:18:42: Aber bitte achtet auf Luft in der Agenda.

00:18:45: Auch das fällt mir immer wieder auf, wenn ich dann im Vorfeld für den Vortrag angefragt werde, dass häufig sich zu viel vorgenommen wird und zu kleine Zeitstots gemacht werden.

00:18:56: und dann eben gerade das was wichtig ist fürs Commitment später für die Phase der Umsetzung.

00:19:02: so wichtig, dass Zweifel ausgeräumt wurden, dass die Meinungen gehört wurden, mit ihren Fragen auseinandersetzen konnten und ihre Fragen stellen konnten, die sich vielleicht stellen für die Umsetzung.

00:19:15: Für das Thema, dass dafür viel zu wenig Zeit dann eingeplant wurde und man dann sehr stark der Agenda auf einmal anfängt hinterherzuhicheln.

00:19:23: Und man merkt es später in der Umsetzung, dass Dinge einfach nicht ausdiskutiert wurden und somit Widerstände aufkommen.

00:19:29: Somit achte bitte auch darauf, dass ihr euch zwar ambitionierte Zielsetzungen vornehmt was soll raus kommen?

00:19:36: aber entsprechend auch die zeit einen plant für die jeweilige Diskussion der Punkte.

00:19:42: Das waren die Aspekte, die im Vorfeld der Klausur wichtig sind und aus meiner Sicht zu klären sind.

00:19:49: Während der Klausur die zweite Phase ist ein natürlich kerner Aspekt das Thema der Moderation.

00:19:55: ihr kennt es wer moderiert nimmt nicht teil und wer teilnimmt moderiert nicht weil es einfach eine unterschiedliche Rolle ist.

00:20:02: gerade wenn ich teilnehmender bin dann ist es eben immer schwierig.

00:20:06: Ich möchte vielleicht manchen Kollegen, Kollegen nicht zu nahe treten.

00:20:10: Obwohl diese Diskussion jetzt vielleicht gerade wichtig wäre das wir sie führen und deshalb schaut darauf dass es eine externe Moderation gibt und extern kann natürlich heißen ein externer Und das ist auch ne Rolle die ich sehr so häufig einnehme.

00:20:25: Extern heißt aber eben auch einen unbeteiligten außerhalb des topmanagement.

00:20:29: Vielleicht habt ihr agile coaches im Unternehmen eben auch mit der Art und Weise wie solche Veranstaltungen zu moderieren sind, aufzubauen sind, vertraut sind.

00:20:39: Nutzt da!

00:20:40: Auf jeden Fall eine externe Moderation.

00:20:43: Gleichzeitig geht es in der Klausur nicht Und das ist mein nächster Punkt neben der Moderation Das Thema Konflikt Der Konflikte ist nicht etwas was wir nicht haben wollen sondern ganz im Gegenteil einigen Qualitätsmerkmal für die Klausure weil wir eben durch die gemeinsame Reibung Dinge verstehen.

00:21:01: Es wäre verrückt Und da kann ich nur jedem die Folge, die Magie des Konflikts mit Dr.

00:21:06: Reinhard Sprenger hier auf diesem Podcast verlinke ich mal den Shownotes empfehlen dass eben Unternehmen rund um Konflikte gebaut sind.

00:21:15: natürlich wenn ich jetzt eben Leiter der Revision bin muss sich zwangsläufig per Funktion einen anderen Blickwinkel auf bestimmte Themen haben wie ein Vertreter aus dem Vertrieb und das hat weniger mit meiner menschlichen Einschätzung zu tun oder meine menschliche Art sondern einfach per Funktion.

00:21:32: Oder wenn ich Leiter-Controlling bin, blicke ich eben auch anders auf Dinge als wenn ich jetzt eben Leiter Prior Banking bin.

00:21:38: Und diese anderen Blickwinkel sind ja genau das was es bereichernd macht zusammen zu diskutieren unterschiedliche Blickwinkeln wahrzunehmen und auf Basis dessen das Beste für die Sparkasse oder das Institut zu entscheiden von dem ihr bitte scheut euch nicht auch in intensive Diskussionen die auch konflikt beladen sein können reinzugehen Weil das ist der Sinn des Ganzen, dass wir gemeinsam verstehen und gemeinsam besser werden.

00:22:09: Gemeinsam auch die Offenheit haben und deswegen ist die Moderation so wichtig eben zu sagen... Okay ich habe einen anderen Blickwinkel gerade als meine Kollegen oder Kollege aber lass uns doch mal hinschauen und überlegen was wäre denn wenn die Kollegin der Kollege recht hätte?

00:22:23: Wie wäre dann unsere Ableitung daraus?

00:22:25: Was würde es dann für unsere Spark aus dem Institut bedeuten?

00:22:30: also hier zu versuchen nicht möglichst eine kuschelige Klausur zu haben, sondern ganz im Gegenteil auch das hilft wieder in der Umsetzung.

00:22:38: Wenn ihr da um die Positionen, die daraus kommt und die Handlungsfelder, um die Ableitung oder um die Projektpläne... Nicht Pläne aber um die Projekte!

00:22:48: Um die Handungsfelder?

00:22:49: Um die strategischen Fragen wirklich miteinander gerungen

00:22:51: habt?!

00:22:52: Dann braucht er ordentlich mehr in den Umsetzen darum ringen zu sagen ah das kann man nochmal das Fass noch mal aufmachen Da fehlt noch einen Aspekt oder da muss noch ein Aspekt rein.

00:23:01: Oder ich habe irgendwie das wenig verstanden, oder hier fehlt mir noch was?

00:23:05: Das sind ja oftmals dann Diskussionen die die Umsetzung zur Zäh machen weil danach die Kleinkriege sozusagen anfangen in der Operativen.

00:23:14: Weil eben in der Klausur man als kpi für eine erfolgreiche Klausure wir haben uns alle lieb und alle haben große Freude.

00:23:23: und nochmal dass ist natürlich schön wenn es so ist Das eine stießt das andere nicht aus.

00:23:29: Wir können hart an der Sache sein und trotzdem uns dann abends einen schönen Abend machen, aber hier zu schauen lasst uns die Dinge diskutieren, die wichtig sind fürs Vorankommen.

00:23:40: es geht ums vorankommen.

00:23:42: Und von dem her auch hier zu schaun lassen die Dramaturgie der Klausur so seien dass sie möglichst im Energiezustand des Teams folgt.

00:23:52: also auch hier wenn ihr euch klare Gedanken gemacht habt zur Zielsetzung Wenn ihr euch klar Gedanken gemacht habt zum Ablauf und Dramaturgie, bitte haltet nicht daran fest.

00:24:04: Schaut hin!

00:24:05: Was ist gerade für die Gruppe entscheidend und wichtig?

00:24:10: Schaut hinhin was ist etwas das jetzt vielleicht unser Team weiterbringen kann und löst euch von dem Ablaufplan.

00:24:18: Schaute eben nicht hin und sagt oh jetzt ist aber elf vor fünfzehn.

00:24:21: da wollten wir das diskutieren.

00:24:23: ich merke aber grade das team diskutiert gerade in eine andere Richtung und dass in einer sehr sehr bedeutenden art und weise.

00:24:30: aber dieses thema das haben wir erst um vierzehnt reißig laut ablaufplan geplant.

00:24:34: also muss ich jetzt das irgendwie abwürgen und auf vierzehn sagen okay das diskutieren wir dann um vier zwanzig.

00:24:39: Und um vierzwanzig sitzt er denn da kommt überhaupt nicht mehr ein schwung, und habt überhaupt nicht mir diesen faden den ihr vielleicht gerade hatte diesen flow miteinander von dem ja bitte guckt während der clausur auch immerhin klar Kommen wir unserem ziel nähern.

00:24:54: das ist der fokus.

00:24:56: aber löst euch bitte vor diesem starren ablaufplan und lasst letztendlich.

00:25:01: Die gemeinsame gruppen-dynamik darf ja auch entscheiden letzten endes dass das diskutiert wird wann es auch sinnvoll ist zu diskutieren.

00:25:08: und bitte macht das auch entsprechend mit dem jeweiligen partner aus mit dem hotel oder dem ort wo er seit war.

00:25:14: häufig sind diese essens pausen Etwas was diesen flow auch abwürgen weil dann auf einmal irgendwie um zehnhundreißig ist halt wie kaffeepause kommt da jemand im weglichen reingefahren.

00:25:24: Ich sage immer wenn ich bei strategieklauson involviert bin im vorfeld.

00:25:29: Bitte kommuniziert an die hotellpartner oder die veranstaltung parter die caterer.

00:25:34: es gibt ein zeitfenster niemand muss da klopfen niemand muss bedienen.

00:25:38: sie sollen das sachen einfach hinstellen dass man einfach die möglichkeit hat, Es, wenn es gerade um zehnhunddreißig eine ganz ganz wichtiger punkt ist, die man diskutiert.

00:25:47: Dass man halt im zehnhundertfünfvierzig oder vielleicht auch in zehnhünftzig die Pause machen kann und nicht dann um zehn hunddreißig gestört wird weil eben dann schon anfängt hier abgeräumt, umgeräummt etc.

00:25:58: zu werden.

00:25:58: also schaut doch das er den Rahmen entsprechend setzt dass er nicht zum Slaven sozusagen der Ablaufplanung wäre sondern schaut hin was braucht das Team?

00:26:08: Was macht gerade Sinn?

00:26:09: immer orientiert an den vereinbarten Zielen Und wenn wir auf die Phase danach schauen, dann geht es ja vor allem darum denjenigen wie beteiligt sind klar zu machen was denn die Ergebnisse.

00:26:20: Das ist selten ein kognitives Problem sondern vor allen Dingen emotionales.

00:26:24: und auch hier kann ich nur empfehlen lasst eure Klausur schon mal mit dem Blickwinkel der Umsetzung begleiten.

00:26:31: setzt eure Kommunikationsprofis einen die das auch visualisieren können durch Visual Recording durch Fotos, durch vielleicht ein kleines Video mit kurzen Statements im Nachgang an die Klausur.

00:26:44: So dass ihr gleich eine emotionale Möglichkeit der Kommunikation der Ergebnisse in die Sparkasse ins Institut habt.

00:26:52: Das ist im Nachhinein natürlich immer schwieriger.

00:26:54: Stellt euch vor schöne Stimmungsbilder wo Leute zusammensitzen etwas erarbeiten.

00:26:59: Ein kurzes im Stil wie bei Social Media wie in Real.

00:27:03: Eineinhalb Minuten mit kurzen Statements, kurzen O-Tönen.

00:27:06: Ein bisschen atmosphärischer Art und Weise was da passiert stelle ich vorhin.

00:27:10: habe das gleich relativ schnell nach der Klausur.

00:27:13: dann könnt ihr auch da sehr emotional kommunizieren.

00:27:17: Und die Frage ist ja immer woran erkennen wir denn dass die Ergebnisse die Wir dort erzielt haben auch wirklich eine Umsetzung kommen?

00:27:24: und es braucht Dann ein vernünftiges Umsetzungsmanagement.

00:27:29: und auch hier ist häufig die Crux das nach der Klausur.

00:27:33: und in der Klausur wird kein Projektplan besprochen, da wird keine Zeitplan besprochen.

00:27:36: Da werden keine Arbeitspakete gemacht, da werden keine Tagesschätzung gemacht.

00:27:40: wie lang wird es jetzt wohl dauern dieses Arbeitspaket zu bearbeiten?

00:27:43: Das ist natürlich alles Dinge der Folge!

00:27:46: Und auch hier immer wichtig für die Moderation darauf zu achten dass nicht Teil der Stadiklausur so häufig Teilnehmerinnen und Teilnehmer danach dürsten etwas ganz konkretes Ablaufplanartiges zu haben, nur das hat nichts mit Strategie klarzuzutun.

00:28:02: Strategie ist immer defost und Strategie in die Zukunft gerichtet und in eine gewisse Weise abstrakt.

00:28:07: also auch schaut hier dass er auch die Flughöhe entsprechend einhaltet weil sonst ist es etwas anderes was aussehen machen kann hatte aber nicht mit Strategieklause so zu tun.

00:28:17: Im Nachgang gehts dann eben darum wie werden strategischen Planungen zu einer operativen Planung, eine Projekt- und Maßnahmenplanung.

00:28:25: Und wie sieht der Prozess danach aus?

00:28:27: Auch hier ist es extrem wichtig im Vorfeld sich Gedanken zu machen, wie wird der Ablauf seien nach der Strategie Klausur bezogen auf Ableitung der Operativenplanung und der Kommunikationsplanung.

00:28:40: auch das ist ein entscheidender Teil des gleich mitzudenken.

00:28:43: häufig sind die Planungen Zu Ende mit dem Tag der Strategieklausur und danach Ist dann eben die freie mensch.

00:28:51: wie stimmt wir brauchen jetzt jemanden der vielleicht noch mal den verfau interviewt für einen video podcast.

00:28:57: Jetzt ist er blöderweise der kalender des vorstands schon die nächsten wochen total zu ja schwierig also plant das gleich von Anfang an mit ein kommunikation und in ablauf der operativen planung, dass letzten endes klar ist wie geht es danach weiter?

00:29:12: Und auch hier schaut.

00:29:15: Und auch das ist etwas was ich immer wieder in den letzten jahren merke Ich kann es verstehen, aus einer Neugede heraus.

00:29:22: Aus einer Inspiration heraus zu sagen okay wir hatten jetzt in der Vergangenheit einen Excelplan und jetzt nutzen wir SANA Wir hatten nämlich Strategiehäuser, jetzt nutzen die BSC oder wir hatten die BSc Jetzt nutzen wir mal Strategie Häuser Oder wir hatten das alles schon, jetzt nutzen wir mal OKRs.

00:29:37: Schaut bitte auch darauf in der Umsetzungsplanung.

00:29:40: Das Umsetzungmanagement hat ja nur eine einzige Funktion Nämlich so dass was ihr euch vornimmt auch wirklich in die Umsetzung kommt Und dass es eben um das auch entsprechend die Umsätze zu bekommen, einen Umsetzungscontrolling gibt.

00:29:55: So sehr die Verlockung immer da ist so sagen okay es gibt neuen Management Trend und lass uns doch das ausprobieren oder es ist auch gut Neuest implementieren und ausprobierend schaut nur passt das jetzt gerade dazu.

00:30:08: wenn ihr grad vor zwei Jahren angefangen habt mit OKRs macht das Sinn jetzt Strategiehäuse einzuführen oder umgekehrt.

00:30:15: ihr seid sei sehr, sehr langer Zeit mit der BSC unterwegs.

00:30:20: Hab damit gute Erfahrungen gemacht in der Umsetzung dann seid ihr nicht weniger cool oder modern wenn ihr jetzt keine OKRs habt.

00:30:28: also auch da sehen was passt zu den handelnden Personen?

00:30:32: Was passt zum Institut ?

00:30:34: Was passt zur aktuellen Phase die das Institut gerade durchläuft im Mikro- und Makrom Feld und hier nicht den Trends hinterherlaufen bloß weil sie gerade trennt sind.

00:30:45: So sehr es sinnvoll ist okrs einzusetzen, das möchte ich nochmal betonen aus meiner Sicht die wirkungsvollste Umsetzungsmethodik aber auch gleichzeitig die schwierigste weil sie in zehn Minuten erklärt ist aber mindestens ein halbes Jahr bis Jahr braucht um verstanden zu werden von den Beteiligten und da draußen nur wenige Begleiterinnen und Begleitern sind die ich sehe in den Instituten dies selbst verstehen verstehen, welche Haltung dahinter steht.

00:31:17: Weil von der Aktivitätsorientierung die die meisten Institute haben es zu einer vollkommen anderen Richtung kommt nämlich nicht mehr was haben wir getan sondern was haben erreicht.

00:31:28: also eine Output Orientierung.

00:31:30: das ist unfassbar schwierig dass innerlich sozusagen die innere Haltung der Führungskräfte braucht einfach Zeit zu verändern wie Meetings aufgebaut sind wie eben solche Planungen stattfinden und so weiter und sofort von dem ja Schauen, welches Umsetzungsinstrument und das sind am Ende des Tages alles eine Umsetzung ist.

00:31:49: Ob es die extra Peter ist, ob es Asana isst, ob's Oka erstens, ob sie BSCs?

00:31:54: Es ist immer die Frage wie kriegen wir die vertäglichen Ziele operationalisiert?

00:31:59: Wie kriegen wir sie kontrolliert?

00:32:00: Und wie kriegen Sie dazu dass die Menschen, Die wir vereinen sich verstehen.

00:32:04: Schau auch hier Welches umsetzendes Instrument passt zu uns und macht diesen Prozess, wie es von der kommunikativen Seite also vom Umsetzungskontrolling her dazu kommt.

00:32:16: Von dem her möchte ich die drei Phasen kurz noch mit ein paar Fragen abrunden, also zu sagen was ist denn überhaupt der Auftrag und die Zielsetzung unserer Klausur?

00:32:28: Wem brauchen wir dafür für diese Zielsetzungen?

00:32:32: wo wollen wir sie stattfinden lassen und was sind vielleicht die Subbotschaften die wir brauchen wie wir schon räumlich in das Team mit reinbringen können?

00:32:41: und was brauchen wir moderieren.

00:32:45: Was sind die klaren Zielsetzungen, die wir auch währenddessen durchführen werden?

00:32:50: Und was sind die Vorbereitungen, in denen die Menschen tun müssen und dann auch gleichzeitig zu überlegen wie wollen wir es kommunizieren?

00:32:59: Emotional bitte kommuniziert das Rundschreiben reicht nicht aus.

00:33:05: Auch wichtig aber es braucht eben mehrere Kanäle wo die Botschaften auch emotional transportiert werden können.

00:33:12: das gleich mitzudenken das Umsetzungscontrolling hinsichtlich, wie können wir dort auch eine vernünftige Planung rausbekommen damit es auch in die Umsetzung kommt?

00:33:25: und schaue auch hier bitte hin.

00:33:26: Wie ihr Projekte plant?

00:33:27: Auch das ist eine eigene Folge wert.

00:33:30: Deswegen möchte ich sie jetzt nicht weiter vertiefen.

00:33:33: aber auch da wird sehr viel Aufwand teilweise betrieben.

00:33:37: zu viel Aufwand der unfassbar hohe Transaktionskosten auslöst, ohne erkennbaren Mehrwert in einer stringenteren Umsetzung.

00:33:45: Also auch da zu sehen zum einen zu unterscheiden was das Linienaufgabe.

00:33:49: auch das ist immer gerne ein Diskussionspunkt in Klausuren wo Menschen versuchen ihre originäre Linieaufgaben zu einem Projekt zu erheben und somit Kapazitäten darzulegen die eigentlich per se in der Linienfunktion enthalten sind.

00:34:05: darauf stark zu achten was es wirklich im Projekt Was ist die Aufgabe und was es vielleicht kein Projekt aber notwendig, dass wir ein interdisziplinäres Team brauchen.

00:34:14: Das ist bereits in der Klausur extrem wichtig.

00:34:16: darauf zu achten das nicht Linien Aufgaben hochstilisiert werden.

00:34:20: Und auf der anderen Seite aber dann eben auch zu sehen wie geht's denn weiter im Projektmanagement?

00:34:26: Auch hier sehe ich am Markt sehr viele Vorgehensweisen die teilweise ihre Aufwände auslösen an dokumentatorischen Anforderungen an Planung wo eine unfassbar Hochprofessionelle Planung gibt, aber wenn man dann anschaut was kommt wirklich an und was wir wirklich umgesetzt ist es im keinem Verhältnis.

00:34:44: Da wird mehr dokumentiert... ...und mehr Aufwand erzeugt an Transaktionskosten als das in die Umsetzung irgendwas stattfällt.

00:34:51: also schaut auch bitte dahin wie sieht das in deinem jeweiligen Institut und deiner Sparkasse mit aus?

00:35:00: Und jetzt hoffe ich dass ich dich mir dieser Folge inspiriert habe mal so ein bisschen auf deine kommende Strategie Klausur zu blicken.

00:35:08: Was du was mitnehmen konntest.

00:35:10: und ich wünsch dir die schönsten, wirkungsvollsten und erfolgreichsten Zukunftsbilder, die entstehen in deinen kommenden, deiner kommenden Strategie-Klausur!

00:35:22: Und freue mich wenn wir uns jetzt wieder im ganz bekannten Rhythmus in zwei Wochen wieder an dieser Stelle hören.

00:35:38: Ja das muss sich nicht richtig Schluss beremsen um nicht auch noch über das Projektmanagement zu sprechen aber Das habe ich schon für mich jetzt auf die innere Liste genommen.

00:35:46: Dort auch mal eine Folge der Ruhe zu machen, da geht es auszumisten und ich hoffe sehr dass du deine Studie-Klausur jetzt vielleicht in Teilen mit einem frischen Blick anschauen kannst um sie für dich und dein Institut wirkungsvoll zu machen.

00:36:01: Danke das diese Folge gehört hast!

00:36:03: Eine ganz wunderbare Woche und empfehle Sie gerne weiter an Kolleginnen Kollegen.

00:36:07: oder abonniert diesen Podcast und dann sehen wir uns und hören uns in zwei Wochen wieder.

00:36:12: Ich freue mich.

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