Eigenverantwortliche Führung: Warum der Rahmen des Verhalten bestimmt
Shownotes
Ich komme gerade aus einer ganzen Reihe von Strategieklausuren – und ein Thema kam dort immer wieder auf den Tisch: „Wir brauchen eigenverantwortliche Führungskräfte. Wir brauchen Unternehmerinnen und Unternehmer vor Ort.“ Der Wunsch ist absolut nachvollziehbar und notwendig. Aber was heißt das eigentlich in der Konsequenz?
In dieser Folge denke ich mit dir darüber nach, warum Eigenverantwortung nicht durch Appelle, Trainings oder das nächste Führungsprogramm entsteht, sondern durch den Rahmen, den ihr als Führungsteam gestaltet: Kompetenzmodelle, Steuerungssysteme, Vergütung, Beurteilung, Budgets, Prozesse. Ich zeige an ganz konkreten Beispielen aus dem Sparkassen- und Bankenalltag, wie dieser Rahmen eigenverantwortliches Verhalten heute oft verhindert – und mit welchen drei Fragen ihr euch auf die Suche machen könnt, was ihr für 2027 ändern wollt.
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Kernaussagen
Das Führungsteam ist der Gesellschafterausschuss des Instituts: Vorstand und Bereichsleitende entscheiden gemeinsam über den gesamten Rahmen: Strukturen, Abläufe, Prozesse, IT, Kompetenzmodelle, Steuerungs- und Beurteilungssysteme. Eine Strategieklausur ist deshalb kein Pflichttermin für die Aufsicht, sondern die Frage: Was wollen wir hier gemeinsam?
Menschen verhalten sich kontextabhängig: Der Rahmen prägt das Verhalten – in der Oper anders als im Fußballstadion, und in der Sparkasse so, wie Zielkarten, Vergütung, Kompetenzen und Prozesse es nahelegen. Eigenverantwortung ist deshalb zuerst eine Frage der Institutsarchitektur, nicht des Mindsets.
Noch so viele Führungsprogramme ändern nichts, wenn der Rahmen das Verhalten nicht hergibt: Training und Coaching sind sinnvoll – aber der Rahmen ist das taktgebende Instrument.
Die richtige Frage lautet nicht „Welches Programm brauchen wir?“, sondern „Was verhindert bei uns aktuell Eigenverantwortung? Dazu gehören: Was wird belohnt? Was wird sanktioniert? Ist eigenverantwortliches Verhalten hier überhaupt gewünscht?
Zusammenarbeit entsteht über ein gemeinsames Problem: Wer kein gemeinsames Problem hat, koexistiert – und Koexistenz ist in vielen Häusern systemisch bereits eingebaut. Steuerungs- und Vergütungssysteme, die das Institut in interne Marktplätze zerschneiden, verhindern genau die Zusammenarbeit, die sie eigentlich wollen.
Der Wettbewerb ist draußen, nicht drinnen: Ihr kämpft nicht gegen Marktbereich Nord oder das Private Banking, sondern gegen Revolut, Trade Republic und die Volksbank nebenan. Eine variable Vergütung, die alle gemeinsam am Geschäftserfolg beteiligt, passt besser zu Eigenverantwortung und Zusammenarbeit als eine individuell vom Ressortvorstand bestimmte.
Jede Aufgabe im Institut wirkt direkt oder indirekt auf das Kundenerlebnis: Niemand in der Sparkasse hat keine Kundenverantwortung – nicht nur der Vertrieb. Service-Level-Diskussionen dürfen das eigentliche Ziel nicht aus dem Blick verlieren: das Kundenproblem in angemessener Zeit zu lösen.
Steuerungssysteme wälzen Strategie-Dilemmata auf Mitarbeitende ab: Das Ampel-Beispiel im KSC zeigt es: Kundenzentrierung predigen und gleichzeitig nach 30 Sekunden auf Rot schalten – das Dilemma landet beim Menschen im Gespräch. Widerspruchsfrei wird kein Unternehmen, aber die Frage ist, wie viele Dilemmata ihr bewusst akzeptiert.
Weglassen statt noch granularer steuern: Es geht nicht um die 100. Version der Zielkarte, sondern um die Frage: Was braucht es wirklich? Haben wir ein gemeinsames Ziel – und kennen es alle, auch in Stäben und Marktfolge?
Systeme, die mittelmäßige Führung kompensieren sollen, machen Führung schlechter: Sie fangen auch die Führungskräfte ein, die es könnten – in einem Gefängnis aus Regularien. Mangelnde Konsequenz, etwa beim Umgang mit dauerhafter Minderleistung, wird von allen registriert und senkt das Niveau.
Transkript anzeigen
00:00:06: Es ist wieder Montag und ich freue mich sehr, dass du diesen Podcast hörst.
00:00:34: Mittlerweile schon seit über fünf Jahren Total fasziniert wie lange wir das hier gemeinsam schon machen und.
00:00:41: Ich freu mich immer über jede weitere folge und deshalb an der stelle erst mal danke.
00:00:47: danke in dich, dass du diesen podcast hörst und danke.
00:00:50: An all die treuen fans da draußen merkt es immer wieder bei vorträgen oder veranstalten wo menschen mich ansprechen sagen wow ich höre den podcast schon seit jahren und ich bin wieder beeindruckt und freue mich sehr.
00:01:03: Dass er so viele Menschen erreicht.
00:01:04: von mir danke dass du mit mir auch heute wieder gemeinsam in die Woche startest und ich nehme diese Folge auf.
00:01:12: Oktober, dreizehn.
00:01:13: Oktober ist es gerade.
00:01:14: Fünfzehnt und fünfzehn.
00:01:16: Und ich komme aus ganz vielen Strategie-Klausuren sind noch ein paar vor mir aber der Großteil ist so im September gewesen und jetzt bis im Oktober wo sich Management Team zusammensetzen und sich fragen was nächst?
00:01:30: Wo wollen wir gemeinsam hin?
00:01:33: Ein Thema kommt immer wieder auf und darüber möchte ich diese Folge machen.
00:01:36: Nämlich, was bedeutet das für uns als Führungsteam?
00:01:38: Was bedeutet eigentlich eigenverantwortliche Führungen?
00:01:41: Was bedeutete es wenn wir Unternehmerinnen und Unternehmer vor Ort haben möchten?
00:01:46: Was heißt das wirklich?
00:01:47: Es ist so schnell gesagt und der Wunsch ist auch total nachvollziehbar!
00:01:51: Aber der Weg dahin ist gar nicht so leicht und ich möchte mit dir mal ein bisschen drüber nachdenken, was das in der Konsequenz bedeutet.
00:01:58: Vernehmert mal, lass uns mal auf eigenverantwortliche Fühlung schauen.
00:02:10: Ja, Führung ist natürlich das Top-Thema überhaupt.
00:02:14: Weil alle Institute merken neben den ganz vielen anderen Themen wie KI, wie Probesionserlöse steigern, wie Demografie handeln, wie Attraktivität als Arbeitgeber... Ganz ganz viele große Herausforderungen, ganz ganz große Themen.
00:02:30: und gleichzeitig wird immer klarer geschaffen dass nur wenn wir Führungskräfte haben die gemeinsam mit uns und mit uns heißt Topmanagement Team Vorstand.
00:02:39: Und die Ebene darunter bei den meisten heißen sie Bereitsleitenden eben da gemeinsam auch die Richtung vorgeben, weil wir brauchen die Menschen.
00:02:48: Wir brauchen dem Menschen, die mit uns gestalten und damit sich nicht nur die Führungskräfte gemeint sondern alle Mitarbeit nehmen.
00:02:55: In diesem Zusammenhang kam immer wieder das Thema auf ja, wir wünschen uns eigentlich Unternehmerinnen und Unternehmer, die ihre Sparkasse ihr Institut so behandeln Also wenn sie ihr eigenes Unternehmen wären.
00:03:06: Und ich möchte da gerne dieses Bild einführen, wenn du an deine eigene Strategie-Klausur denkst und fast noch nicht daran teilnimmst an das Team was die Strategie deines Instituts bewegt dann sehe ich dieses Team immer als Gesellschaftausschuss.
00:03:23: All diejenigen, d.h.
00:03:25: für mich Vorstand oder Bereißleitenden sind die Gesellschafterinnen und Gesellschaften des jeweiligen Instituts weil das ist der Kreis wo der gesamte Rahmen entschieden wird.
00:03:34: Und mit Rahmen meine ich Strukturen, Abläufe, Prozesse IT-Ausstattung, Kompetenzmodelle, Steuerungsmodelle Beurteilungssysteme.
00:03:43: Also all das was sozusagen das Institut die Sparkasse ausmacht.
00:03:48: und deshalb finde ich ist so eine Strategie klar so nicht einfach so wir setzen uns mal zusammen wie wir SEDES machen und schreiben irgendwie die Strategie runter beziehungsweise aktualisieren sie aber die für den Aufsicht brauchen sondern wirklich die Frage Was wollen wir hier gemeinsam?
00:04:04: Jeden von uns gehört sozusagen ein Stück dieses Hauses und wir haben dieses Vertrauenskapital bekommen in der Rolle als Leiter Revision, leitermarktfolge, leiter Vertrieb, leite Vorstandstageteilung usw.
00:04:17: Und so fort und haben eben unterschiedlichste Blickwinkel, unterschiedliche Verantwortungsbereiche aber einen Ziel!
00:04:23: Wir wollen dieses Haus, dieses Institut in die Zukunft bringen und deshalb kommt für mich Für diesen kreis immer eine ganz große verantwortung ein her, was bedeutet das für die eigene rolle im führungsteam.
00:04:37: Und ich sehe da ne groß in der notwendigkeit einer gestaltigen rolle.
00:04:40: und dann merken wir gerade vielen häusern gibt es auch einen generationswechseln der stattfindet in den führungskreisen wo menschen eben auch neu in inführungskreis hinzustoßen und im zugedessen sich immer mehr die frage stellt ja was heißt das eigentlich für uns als führungen team?
00:04:55: und schnell ist und das habe ich eine Strategie Klauson, die ich selber miterleben durfte und moderieren durfte erlebt.
00:05:02: Gibt es einen Ruf zu sagen wir brauchen eigenverantwortliche Refinungskräfte?
00:05:05: Wir brauchen Menschen wie das Institut ihren Arbeitsbereich so agieren als wenn sie eben mit Unternehmerinnen und Mitunternehmer werden Und diesen Wunsch den halte für absolut valide und auch notwendig.
00:05:19: gleichzeitig merke ich in der Konsequenz des zu durchdenken was bedeutet es eigentlich?
00:05:24: Welche Rahmenbedingungen brauchen wir dafür, um so einen Verhalten zu erzeugen?
00:05:27: Ist schon gar nicht mehr so leicht.
00:05:29: Und diese Konsequenzen dann auch wirklich im Alltag aushalten zu können sind noch schwieriger und genau da möchte ich mit dir mal reinschauen.
00:05:38: wenn uns überlegen und das hast du wenn du diesen Podcast schon länger hörst immer wieder in Folgen von mir gehört Dann verhalten sich Menschen kontextabhängig.
00:05:46: Das heißt der Rahmen die unserem gibt prägt unser Verhalten.
00:05:50: Das einfachste Beispiel ist da immer das Verhalten in der Oper versus im Fußballstadion.
00:05:56: Menschen wissen, im Fußballstadion ist es eine andere Art von Verhalten die dort alles normal gilt als in der Opera ist.
00:06:04: Wenn du in der Opa dich auf den Balkon stellst und mit irgendeinem Fanschall irgendwelche Gesänge anstimmst dann wird das erstmal für große Irritationen sorgen.
00:06:13: hingegen vom Fußballstadium sorgt es überhaupt nicht für irgendwelchen Irritations.
00:06:18: vollkommen normal dass das Menschen tun.
00:06:20: Und wenn wir in die Sparkasse, in die Institute schauen dann ist eben die Art und Weise wie ihr die Sparkase baut mit Strukturen, Abläufen, Prozessen, Steuerungssystemen, Beurteilungssysteme, Vergütungssysteme usw.
00:06:33: und so fort prägt daraus ein Verhalten.
00:06:37: aus diesem Zusammenhang kommt oftmals diese Binsenweisheit möchte ich da ganz offen sagen von Misses oder Vergisses.
00:06:44: also dass man letztendlich halt durch die Zielkarte eine Steuerung Möglichkeit hat das stimmt auch.
00:06:51: Stimmt.
00:06:52: aber deswegen meine ich bin soweit nicht dass Menschen nur das tun was auf der Zielkarte steht, aber das ist nicht Thema dieser Folge.
00:06:59: Aber natürlich ist eine Zielkart Handlungsleitung das man sieht okay?
00:07:03: Das ist sozusagen die Art und Weise wie dieses Unternehmen mich und mein Arbeitsplatz bewertet und meiner Arbeitsleistung bewertete.
00:07:08: somit gucke ich darauf dass sich diese KPIs erfülle.
00:07:12: Und vielleicht kennst du auch Dinge die du schon mal beobachtet hast in der Praxis die dann manchmal zu schwachsinnigen Falten führen.
00:07:20: Dass irgendwie Leute anfängen, irgendwelche Fondsparverträge vier Stück anzulegen.
00:07:26: Weil der Kunde hat ihnen die Sparleistung da wird halt ein Stück gezählt okay?
00:07:29: Dann stückelt man einfach irgendwie die hundert Euro und macht dann vier mal zwanzig draus weil dann hat man das Ziel schnell erreicht was betriebswirtschaftlich wenn man die Stückgosten anschaut sehr fragwürdig ist.
00:07:39: aber wir können sehen es gibt eine gewisse Art der Verhaltensstau.
00:07:43: Das betrifft aber nicht nur Zielsysteme sondern Vergütungssysteme und Strukturen, Kompetenzmodelle ganz genauso.
00:07:49: Wenn ich eben als Filmkundenberatung ein Beispiel zu machen ... eine Million Blanco vergeben darf... Und gleichzeitig für die Essenseinladungen des Filmkundens um diesen Deal zu feiern mehrere Instanzen brauche, um dort meine Hundert Euro wiederzubekommen dann merkt man... Also irgendwie soll die Unternehmerinnen und Unternehmer sein.
00:08:09: aber ist das unternehmerisch?
00:08:10: Wenn ich mir überlege welchen Deckungsbeitrag mit dem Kredit gerade mache und stehen die hundert Euro da im rechten Zusammenhang mit dem Filmkunden diesen Deal zu feiern, würde ich ja aus unternehmerischem Gesichtsbunken zum Schluss kommen.
00:08:22: Klar steht einen absoluten wunderbaren Zusammenhang.
00:08:25: Ja warum darf ich das dann vielleicht nicht selber entscheiden sondern brauche mehrere Instanzen um meine hundert Euro damit bekommen?
00:08:31: Da sehen wir das Kompetenzsystem setzt in dem Fall bestimmte Signale wo man merkt okay ich höre irgendwie Unternehmerinnen und Unternehmer sein.
00:08:41: ist das was angesagt ist aber so wirklich wollen Du musst schon aber nicht, weil irgendwie immer ein Kompetenz toplobt.
00:08:48: Zum Beispiel darf ich keine unternehmerische Entscheidung treffen oder wenige Unternehmerische Entscheidungen treffen.
00:08:54: Das heißt wir sehen Menschen und deswegen ist es so wichtig dass nicht dauernd immer davon gesprochen wird müssen die Leute motivieren und wir brauchen noch einen Training noch ein Coaching.
00:09:03: so sinnvoll Training und Coaching sein können möchte überhaupt nicht in Abrede stellen.
00:09:06: Aber gleichzeitig ist der Rahmen das taktgebende Instrument Und man kann eben noch so viel eigenverantwortliche Führungsprogramme auflegen, wenn der Rahmen das nicht hergibt wird sich nie Eigenverantwortliches Verhalten zeigen.
00:09:20: Das heißt dass was wir sehen ist immer ein Zusammenhang zwischen der Art und Weise wie die Menschen sind und wie der Mensch ist um den es gerade geht und den Rahmenbedingungen.
00:09:30: Ich mache noch ein weiteres Beispiel um das Beispiel einfach transparent zu machen.
00:09:35: Wenn wir uns auf der Appelle Ebene befinden und sagen okay wir möchten liebe Mitarbeiter das ihr os plus neo unbedingt nutzt.
00:09:45: Gleichzeitig der Portalprozess, also der alte Prozess den die Menschen kennen weiterhin online ist dann ist natürlich klar was nehme ich denn da?
00:09:52: Natürlich das Bekannte weil wir alle lieben das Bekannte.
00:09:55: Das heißt wenn ich das Verhalten nämlich nutze Osplus Neo verändern will muss sich dem Portalprozesse abschalten und dann gibt es eben nur diese eine Möglichkeit einen Themen oder ein Kunden Thema zu lösen.
00:10:06: und was werden dann die Menschen nehmen?
00:10:07: ja oh wunder Osplus Neo.
00:10:10: Also du siehst, es gibt einen Zusammenhang an diesen einfach gewählten Beispielen zwischen der Art und Weise wie der Rahmen ist und dem Verhalten der Menschen.
00:10:17: Jetzt müssen wir uns die Frage stellen, wenn wir über Eigenverantwortliche Führung sprechen... Warum verhalten sich denn eigentlich die Menschen nicht eigenverantwortlich?
00:10:25: Also nicht die Frage nach welches Programm brauchen wir, welchen Trainer müssen wir jetzt da bestellen und was müssen wir am Mindset der Leute ändern sondern ganz sachlogisch Was in unserem Rahmen verhindert denn aktuell die Eigenverordnung?
00:10:40: Und dann bin ich wahrscheinlich sehr, sehr schnell beim ... das Gesamtssystem.
00:10:47: Kompetenzen, Steuerung, Beurteilungssysteme... Ist es überhaupt gewünscht?
00:10:50: Ist es ein Verhalten was hier überhaupt belohnt wird?
00:10:52: Also auch das ist eine spannende Frage!
00:10:53: Was wird hier eigentlich belohnen und was wird
00:10:54: zanktioniert?!
00:10:55: Ist eigenverantwortliches Verhalten eigentlich etwas was belohnet wird?
00:10:58: oder wird es eher schief angeschaut?
00:11:00: und man wird relativ schnell eingenordet mit dem Hinweis auf irgendwelche Kompetenzkataloge dass man sich doch bitte an das was hier vereinbart ist zu halten hat?
00:11:08: und eine Eigenverantwortliche Entscheidung ist da vielleicht gar nicht gewünscht.
00:11:13: Ich erlebe das zum Beispiel immer in der Diskussion um Service Level, wo man sieht irgendwie hat man vergessen was es eigentlich geht?
00:11:20: Geht ja gar nicht darum zu sagen okay welche Durchlaufzeiten haben wir jetzt im Credo und es geht darum dass das Kundenproblem in entsprechender Zeit gelöst wird und dass es eben der Zusammenhang zwischen der Art und Weise wie dieses Beratungsgespräch stattfindet wie eben Menschen dort von der Finanzierungslosen überzeugt werden und natürlich dann auch die Durchlaufzeit in der Marktfolge.
00:11:39: Aber es ist eben nicht nur die Durchlaufslaufzeit in der Marktfolge, sondern das ist der Gesamtprozess.
00:11:43: Also alle in der Sparkasse haben eine Kundenverantwortung.
00:11:46: Nicht nur eben die Menschen im Vertrieb, sondern eben alle alle.
00:11:50: Niemand in der Sparkasse hat aus meiner Sicht keine Kundenverordnung, weil jede Aufgabe, die dort in der Sprachkasse vorhanden ist und in den Instituten vorhandene sind, sind ja direkt oder indirekt wirken, die alle aufs Kundenerlebnis.
00:12:03: Und so müssen wir uns überlegen was verhindert denn eigentlich Eigenverantwortungen?
00:12:06: umwas wird?
00:12:07: belohnt, was wird sanktioniert?
00:12:08: Wird Eigenverantwortung eigentlich belohnd.
00:12:11: Und oftmals wird in diesem Zusammenhang auch gerne darüber gesprochen.
00:12:13: naja also wir brauchen ja nicht nur eigenverantwortliche Führungskräfte sondern auch eine übergreifende Zusammenarbeit und das ist wie die Eigenverordnung absolut notwendig gerade dieserzeit die wuka oder bani egal was dir besser gefällt als Begrifflichkeit dieser Zeit einfach maximal unberechenbar ist und wir somit schnelle Entscheidungen brauchen.
00:12:32: schnelle Organisationsentscheidungen.
00:12:34: auch ein zweites fall und im übrigen trotz vieler viele anderer Organisationsformen, die es da draußen gibt.
00:12:42: Die Hierarchie und auch hier sieht man im militärischen Bereich, die Hierarchi hat eine entscheidende Vorteil nämlich Geschwindigkeit wenn sie funktioniert.
00:12:53: also von dem her ist es überhaupt nicht so dass wir sagen kann die Hierarchy hierarchische Unternehmen sind irgendwie aus der Mode gekommen.
00:13:01: ganz im Gegenteil Sie schaffen Orientierung Weil man weiß, wer im Zweifel entscheidet.
00:13:06: Wenn es unklar ist und Entscheidungen sind immer unkler weil sonst bräuchts keine Entscheidung unterscheidet ja die Wahl von der Entscheidung dass sich bei der Entscheidung nicht weiß zu hundert Prozent was dabei raus kommt.
00:13:19: Es gibt immer das Ungewisse in der Entscheidung Und wenn wir auf die Zusammenarbeit übergreifen über Ressorts und Abteilung hinwegblicken dann arbeiten Menschen immer dann sehr gut zusammen wenn sie ein gemeinsames Problem haben.
00:13:31: Das ist ein uraltes Prinzip.
00:13:33: aus der Uhrzeit Als wir noch Mammuts gejagt haben, wo wir selbst als verfeinete Stämme uns zusammen gerottet haben um auf Jagd zu gehen.
00:13:42: Weil wir wussten alleine können wir das Mammut nicht erlegen und gleichzeitig haben alle eben Hunger.
00:13:48: Und somit im Zweifelsfall auch mit den Menschen die überhaupt nicht mögen gehen wir lieber auf Jagdt und zerlegen dann das Marmut und trennen uns wieder ist quasi der Ursprung des Projektmanagement gewesen also das gemeinsame Problem.
00:14:00: und da beginnt oftmals schon mal die Frage bei Eigenverantwortung und bei Zusammenarbeit.
00:14:05: Hier haben wir den eigentlichen gemeinsamen Problem.
00:14:07: oder können wir hier untereinander coexistieren?
00:14:10: und häufig ist coexistieren bereits im systemischen raven Implementiert das bereiche Abteilung Ressorts, was sie nebeneinander existieren können.
00:14:19: Was überhaupt gar kein gemeinsames problem gibt?
00:14:21: Weil überhaupt nicht klar ist was es eigentlich das was wir gemeinsam erreichen wollen.
00:14:24: wenn wir sagen wir nehmen uns die summe x vor zum Beispiel in den provisionserlösen also Ist es wirklich unser gemeinsames Problem.
00:14:31: oder schaut man dann nur auf vertriebsbereiche und sagt ja Die Chirurkontogebühren erhöhen, ein bisschen mehr Werbpäher verkaufen.
00:14:40: Wenn sie die schon darum kümmern!
00:14:42: Also die Frage ist auch in so strategischen Prozessen haben wir ein gemeinsames Problem.
00:14:46: Das heißt du siehst den Zusammenhang.
00:14:48: da sind wir dann mittendrin im Rahmen wo ich dich inspirieren möchte und ein bisschen inspirieren möchtet.
00:14:53: aber dir hinzuschauen.
00:14:54: wenn mir zum Beispiel sagen in der Vergütung nehmen wir die Ebene unterhalb des Vorstandes bereißleitenden dort gibt es eine variable Vergütung, die ist abhängig von der Einschätzung des jeweiligen Resortvorstands.
00:15:06: Dann können wir an dieser Stelle erstmal sagen, ja kann man so machen?
00:15:09: Ist erst mal nichts falsch daran!
00:15:10: Fickse Bestandteile, Variable... Die Führungskraft die mich führt entscheidet darüber wie ich meine meine Führungleistungen und dann bekomme ich mein variabler Anteil.
00:15:20: Könnte man zum Schluss kommen?
00:15:21: Ja erstmal nichts verkehrt.
00:15:23: Und da is auch nichts per se darin verkehrd.
00:15:25: nur wenn wir Eigenverantwortung wollen unter Nebertum wollen Dann müssen wir auch da nochmal hinschauen und zu überlegen, ja führt das dann dazu dass wir hier Zusammenarbeit haben?
00:15:34: Und wenn wir ganz am Anfang noch mal der Folge zurückgehen und zu belegen, wende der Strategieausschuss.
00:15:40: Der Gesellschaftausschluss ist also die menschliche Strategie machen und die ein gemeinsames Problem haben sollten nämlich den Erfolg des Instituts, denen man dann in einer BSC oder was auch immer das Umsetzen zum Entfest legt macht es dann Sinn, dass sozusagen der variabler Anteil, deren Erfolgsanteil sein soll Induell bestimmt wird.
00:16:01: Und dann merken wir, ah da haben wir schon so ein erstes Fragezeichen wo man sagen kann ja der kam jetzt nicht mehr so direkt.
00:16:06: die A sagen dass das so Sinn macht.
00:16:08: Wenn wir zum Beispiel gegenüberstellen würden Wir haben uns auf Ein gemeinsames Problem nämlich Die ziele die betriebschaftlichen Ziele Der Sparkasse committed und sagen okay wenn wir diese Ziele erreichen patizieren wir alle gemeinsam mit unserem reuable Anteil Von dem geschäftserfolg.
00:16:28: Da merken wie er wird schon spannender.
00:16:30: Weil dann auf einmal, wenn ich jetzt der Leiter Orga bin oder der Leitvertrieb oder der leitere Vision.
00:16:36: Dann ist mein Anteil der Variablen ebenso halt abhängig.
00:16:41: den kann ich nicht alleine erreichen durch großartige Arbeit in meinem Bereich sondern wir können sie nur gemeinsam erreichen indem jeder in seinem Bereich Folger es gibt und das tut was wir gemeinsam vereinbaren wie uns auch immer wieder unterjährigen justieren und sagen Mensch das Wort mal reichen.
00:16:56: da stehen wir gerade was tun wir jetzt?
00:16:58: und eben Commitment haben zu dem was wir erreichen wollen, weil jeder von uns hat ja total Lust seine variable Vergütung zu bekommen.
00:17:06: Und deshalb bewegen wir uns dann auch in die richtige Richtung.
00:17:08: und da merken wir interessant es ist nichts gegen die Art und Weise das wir sagen es gibt durch die Führungskraft die Bestimmung des variablen Anteils.
00:17:19: nur wenn wir ihm das Ziel haben zusammen zur Arbeit und Eigenverantwortung stärken wollen dann scheint eine andere Möglichkeit günstiger zu sein.
00:17:26: Nämlich zu sagen, wir haben einen Geschäftserfolg und wenn wir den erreichen dann erreichen wir auch unseren Werbenanteil weil der Geschäftserfolg ist ja auch ein Teamleistung.
00:17:34: Und so häufig gerade in Vergütungssystemen Beurteilungssysteme wird das Unternehmen in diverse Marktplätze zerschnitten und oftmals verliert man dabei dem Blick dass der Wettbewerb gar nicht drinnen ist im Unternehmen sondern draußen.
00:17:47: ihr als Sparkasse oder Regionalbank kämpft er gegen den Marktbereich eins oder zwei, oder drei oder vier.
00:17:54: Oder gegen die Filmkunden-Bereich und das Private Banking.
00:17:56: Ihr müsst euch einfach warm anziehen und anschnallen gegen Revolute... ...und alle anderen da draußen.
00:18:02: Trader Public usw.
00:18:04: und so fort.
00:18:05: Ich möchte nicht alle aufzählen aber es gibt genug!
00:18:07: Oder wenn du eben die Sparkasse bist gegenüber der Volksbank oder die Volksbank gegenüber der Sparkasse
00:18:11: usw.,
00:18:13: nur der Webbewerb ist eben draußen.
00:18:15: Der ist nicht drinnen.
00:18:16: Und häufig für Storungssysteme und Vergütungssysteme gar die Verknüpfung, dann wird es ganz schwierig zu unterschiedlichen Marktplätzen im Unternehmen.
00:18:26: Da verrate ich vielleicht nicht meine großartige Ansprachestrategie als Regionaldirektor Süd meinem Regionaldirektor Nord.
00:18:35: beim Zweifelsfall bekommt Nord den Anteil der variable Vergütung, den ich vielleicht nie bekomme.
00:18:40: also behalte mir immer schön unseren Best Practice hier für uns und dann merken wir Das wird sein.
00:18:48: die Art und Weise darauf möchte ich hinaus in dieser Folge.
00:18:51: Dass du mal zentral darüber nachdenkst wenn über Eigenverantwortliches für nachdenkt.
00:18:56: was verhindert denn eigenverantwortlich ist führen?
00:18:59: Was gibt's dafür?
00:19:00: bestimmte Mechanismen im Unternehmen, die dazu führen und da sind wir sehr schnell bei Budget Verantwortung bei Steuerung bei Verteilung von Zielen oftmals totaler Ziel Unklarheit.
00:19:11: gerade wenn ich stehe beim Marktfolge aufmaste es immer noch verwunderlich wie viele Institute draußen sind wo Menschen in Marktfolgen und Stäben überhaupt keinerlei Ziele verfügen.
00:19:22: Und somit eben auch über kein gemeinsames Problem.
00:19:25: Letzten Endes, überhaupt nicht Bescheid wissen was wollen wir hier reichen?
00:19:29: im Jahr zwei tausend siebenundzwanzig worum geht's ja eigentlich weit weg von meinem Arbeitsplatz da wissen die Leute natürlich schon um was es geht.
00:19:36: aber fürs große ganze fehlt oftmals total die Fantasie weil die statt legischen Ziele gar nicht an den einzelnen Arbeitsplätzen ankommen.
00:19:45: also sehen wir Ein Verantwortung beginnt in der Art und Weise wie du dein Institut denkst, wie deine Institute aufgebaut ist.
00:19:52: Und das hängt an den zentralen Fragen.
00:19:54: Wie sind Vergütungsmodelle?
00:19:56: Beurteilungssysteme?
00:19:58: Steuerungssystemes?
00:20:00: Kompetenzmodelle Abläufe Prozesse?
00:20:02: Entscheidungsmodellen?
00:20:03: Wie sind die ausgerichtet dass eben ein bestimmtes Verhalten entsteht?
00:20:10: Wir gucken aus dem Blickwinkel drauf was verhindert aktuell dieses Verhalten?
00:20:13: und wir gucken aus der Frage heraus oder aus den Fragen, was wird belohnt?
00:20:16: Was wird sanktioniert und mit diesen Fragen sind nur drei.
00:20:21: Gehen wir als Suchende auf dem Weg und überlegen uns, was müssten wir ändern in Kompetenz, Steuerung, Vergütungssystemen
00:20:30: usw.,
00:20:31: wenn wir das sehen wollen, nämlich eigenverantwortliche Führungen, dass wir den Rahmen schaffen, dass Menschen noch eigen verantwortliche Entscheidungen treffen können.
00:20:39: Weil das beschreibt Hartmut Rosa in seinem aktuellen Buch her, wo so wunderschön auch der Kontext hinsichtlich der Sinnhaftigkeit von Tätigkeit entsteht eben auch durch den gesamten Rahmen.
00:20:51: Wenn wir eben im KSC einen Agent nehmen, der im Dilemma steht auf der einen Seite möchten wir ein kundenzentriertes Institut sein.
00:20:59: Wir möchten dass unsere Kunden zu Fans werden.
00:21:03: Wir möchte das wir im Geschäftsgebiet nicht mehr wegzudenken sind.
00:21:08: aber jetzt sitze ich gerade in diesem Kundengespräch und sehe vor mir dass meine ampel von grün auf gelb umschalten weil das gespräch schon länger dauert wie der service level ist.
00:21:18: jetzt weiß ich habe noch dreißig sekunden und wenn es drei siehst Sekunden jetzt noch länger dauern schaltet die ampel auf rot weil mein servicel überschritten hab.
00:21:25: was folgt daraus?
00:21:26: ein dilemma ein dilemma nämlich der entscheidung.
00:21:30: Eigentlich gibt mir das unternehmen jetzt vor ich sollte diesen Kunden in der nächsten drei sekunden ab frühstücken, Damit der Serviceler passt, passt beim Controlling, passt mein Gespräch mit meiner Führungskraft.
00:21:42: Passt vielleicht dann auch meinen Viabler Bonus?
00:21:44: Alles wunderbar!
00:21:46: Doch in Wahrheit habe ich für diesen Kunden nicht Kundenzentrum gehandelt und im Zweifelsfall ihnen abgewöhnelt und gesagt, ach ja jetzt probieren sie es einfach mal nochmal, damit ich schnell dieses Ticket schließen kann.
00:21:56: das sage natürlich nicht aber der kunde spürt das.
00:21:59: Und da sehen wir dass auf einmal Strategie Dilemmas auf die Mitarbeit dann abgewälzt wird durch Steuerungssysteme.
00:22:08: Dann ist eben die Frage, was wird belohnt?
00:22:11: Da sitze ich im Führungsgespräch und da wird mir erzählt ja du hast irgendwie bei deinen Gesprächen bei fünf Prozent des Service Level gerissen.
00:22:17: Das wollen wir nicht!
00:22:20: Aber Kundensensierung wollen wir doch auch!
00:22:22: Ist die Antwort des Mitarbeiters oder die
00:22:23: Frage?!
00:22:24: Und das ist nur ein Beispiel von Dilemma und... Wir sind weit ab davon entfernt.
00:22:29: dafür es unsere Welt viel zu vielfältig als dass wir widerspruchfreie Unternehmen aufziehen können.
00:22:36: Es wird immer Widersprüche geben und Dilemmatas.
00:22:38: Die Frage ist nur, wie viele sind und wie viel akzeptiert ihr jetzt hier und heute in eurem Institut?
00:22:43: Und welche davon wollt ihr vielleicht zukünftig nicht mehr haben und verändern.
00:22:48: Jetzt ist es eine gute Zeit darüber nachzudenken weil jetzt gibt's noch ein bisschen Zeit die Dinge gerade was Steuerung anbelangt, gerade was Kompetenzmodelle anbelangen, gerade das Vergütungsmodell anbelankt auch da zu überlegen Was wollen wir eigentlich da mit ins Wohr siebenundzwanzig rüber nehmen und was lassen wir in zwosächsendzwanziger liegen.
00:23:07: Vor allem darum nicht jetzt die hundertstes Update der Zielkarte, das noch ausgefaltere Ziel- und Vergütungssystem was vermeintlich noch mehr gerechter ist.
00:23:18: Und noch Detail und Granularer zu machen.
00:23:21: Sondern es geht vor allen Dingen ums Weglassen.
00:23:22: Es geht vor allem darum zu sagen Was braucht's wirklich?
00:23:25: Haben wir ein gemeinsames Ziel und kennen dieses Ziel auch alle Alle Menschen die bei uns arbeiten?
00:23:32: und was sind Dinge Die Das Verhalten was sie verändern wollen vielleicht verhindern.
00:23:36: Und was sind Dinge, die dieses Verhalten wird?
00:23:40: Es ist das Verhalten eigentlich gewertschätzt oder wird es eher sanktioniert und sich da aufzumachen hinsichtlich dessen, was das bedeutet.
00:23:47: Ich hoffe sehr dass du mit mir in dieser Folge mal so ein bisschen durch deinen eigenen Arbeitsplatz, durch den eigenes Institut laufen konntest um zu überlegen wenn wir eigenverantwortliche Führung haben und was braucht's dafür eigentlich.
00:23:58: Mit hoher Wahrscheinlichkeit heißt das breitere Entscheidungsmerkmale in den Kompetenzmodellen Das heißt auch Vertrauen, dass eben nicht alles vom Vorstand von den Bereisleitenden freizugeben ist.
00:24:14: Und ja das heißt auch, dass manchmal dann vielleicht Dinge entschieden werden wo man sich denkt Puh hätte ich wahrscheinlich nicht gemacht aber manchmal sind es wirklich Kleinigkeiten wo Eigenfahrt und bereits aufhört weil man sieht Ich würde als Mitarbeiter oder als Bereichsdirektor also direkt unterhalb des Vorstandes gerne einen Mitarbeiter zu einer Fachtragung schicken.
00:24:33: darf ihn Wie darf ich nicht?
00:24:37: Ja, darf ich.
00:24:39: Weil das Budget für die Fachtagung liegt im Personalbereich.
00:24:43: Blöderweise haben sie gerade eine Trainingsmaßnahme für den Vertrieb freigegeben.
00:24:47: Das ist kein Budget mehr da also wohl doch keine Fachtage.
00:24:52: Auf der anderen Seite habe ich irgendwie als Orgelad einen riesen Budget für IT-Infrastruktur.
00:24:59: Also irgendwie könnten wir uns die Hundertvierzig Euro schon noch leisten plus Fahrt kosten.
00:25:05: Es geht nicht.
00:25:06: Kein Hackhammer vorhanden!
00:25:08: Und ich mache diese Beispiele, um dich zu inspirieren.
00:25:11: Ich mach die Beispiele in deinem Kopf eine Rauschen auszulösen wo du denkst ja stimmt verdammt Mist das ist bei uns vielleicht auch so.
00:25:19: da sind wir vielleicht auch zu kleinteilig unterwegs und Wir müssen immer gucken.
00:25:24: es gibt die Menschen die Eine klein teiligste Vorgabe gerade bei bejes und bei diesem Beispiel zu bleiben brauchen.
00:25:31: Die Frage ist nur, sind das die richtigen Menschen mit denen du morgen auch noch arbeiten möchtest?
00:25:35: Auch als Bereitsdirektorin oder Direktoren.
00:25:37: Aus meiner Sicht nein!
00:25:38: Also es hat natürlich schon auch was damit zu tun dass häufig diese Systeme eine mangelnde mindere mittlere mittelmäßige Führungskwalität versuchen zu kompensieren.
00:25:48: Das tun sie leider nicht mehr sondern Sie machen die Führungsqualität noch schlechter selbst bei den Führungen die es könnten weil sie sozusagen eingefangen sind in einem Gefängnis von Regularien.
00:25:59: Und genau da möchte ich inspirieren, darüber mal nachzudenken was könntest du tun?
00:26:04: Was könntest Du entscheiden?
00:26:06: Wie müsste Deine Entscheidungsvorlage aussehen um da so ein bisschen den Rahmen anders zu gestalten damit ihr euch alle wieder ein bisschen freier bewegen könnt um eben das Thema Eigenverantwortung was der Zentrum dieser Folge ist dazu legen?
00:26:19: und das betrifft natürlich alle anderen Themen genauso.
00:26:21: wenn Ihr sagt okay wir möchten Vertrieb stärker werden dann ist ja natürlich auch die Frage was findet denn die Vertriebsstärke?
00:26:26: Und häufig verhindert die Vertriebsstärke schon relativ simpel.
00:26:30: Die mangelnde Konsequenz, das hat überhaupt keinen... Das macht keinen Unterschied ob ich jetzt achtzehprozenten Ziele reichen habe oder hundertzwanzig oder hundfünfzig in vielen Instituten macht es keinen Unterschied und da beginnt's halt dass Menschen eben sagen naja ich weiß auch nicht irgendwie mein Kollege der mit den Rasen einfach schon irgendwie ein bisschen eher musste ich eine Woche ne machen weil er einfach pünktlich geht und so eine Woche machen kann.
00:26:52: Warum sollte ich hier noch drei Kunden anrufen?
00:26:54: Weil irgendwie Es ist eigentlich nur der Unterschied am Lebensstil.
00:26:59: Aber die Art und Weise, wie das hier im Unternehmen gewertschätzt wird – und damit meine ich nicht nur Monitär im Übrigen – macht keinen Unterschied zwischen mir und dem Kollegen.
00:27:07: Und da merken wir, ah ok interessant welches Verhalten wird zanktioniert?
00:27:11: Welches wird belohnt?
00:27:12: Wie geht man denn mit Minderleistung um wenn jemand irgendwie fünfzig Prozent hat ohne jetzt irgendwie schwer krank gewesen zu sein sechs Monate nicht dargewiesen zu sein und so weiter.
00:27:21: natürlich gibt es immer Sonderfälle aber Gehen wir von einem Menschen aus, der einfach hundert Prozent da war.
00:27:26: Aber trotzdem nur fünfzig Prozent hat und das vielleicht seit Jahren... Und alle wissen es!
00:27:31: Nichts passiert.
00:27:33: Menschen merken sich das und schalten vielleicht dann auch einen Gang zurück.
00:27:38: Also du siehst ... Das möchte ich gar nicht verdiefern an der Stelle.
00:27:41: Es ist aber eben auf alle Situationen die wir so im Unternehmen vorfinden anzuwenden.
00:27:45: Ich hoffe sehr dass ich so ein kleinen Gedankensturm bei dir im Kopf auslösen konnte mal zu überlegen, was ist eigentlich das Verhalten?
00:27:50: Was du dir in zwei siebenundzwanzig anders wünscht und dann eben gemeinsam mit deinen Kolleginnen Kollegen bei der nächsten BL-Runde oder Forschungsrunde mal diskutierst.
00:27:59: Ja, was würde es denn für uns an der Rahmen bedeuten?
00:28:01: Was müssen wir am Rahmen verändern um das Ver halten, was wir haben wollen, in zwei, sieben und zwanzig zu erleben und so sehen.
00:28:09: Und genau das wünsche ich dir von Herzen und sage jetzt erstmal Danke dass wir gemeinsam in die Woche starten konnten.
00:28:22: Ja, das Thema Eigenverantwortung.
00:28:23: Oh Mann!
00:28:24: Da musste ich mich richtig bremsen am Schluss weil ich da stundenlang darüber reden könnte dass es schön ist in meinen Projekten.
00:28:33: Mit Menschen wie euch diskutieren und dort dann ganz wunderbare Dinge finden die am Rahmen zu ändern sind.
00:28:39: und ich hoffe sehr, dass genau diese Diskussion in deinem Institut anstrebst und auslöst, initiiert und dabei wünsche dir die besten Erkenntnisse und Erfolge so dass er an diesem Moment denken wirst, wo du das initiiert hast weil du merkst wow hier bewegt sich jetzt wirklich was.
00:28:56: es ist ganz anders wie vorher.
00:28:57: Wir haben einen ganz anderen Zug und Schwung hier drin.
00:28:59: genau das wünsche ich dir von Herzen und freue mich sehr wenn diesen Podcast weiter empfiehlt und wir uns in zwei Wochen wieder an diese Stelle hören.
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